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Newag liefert 20 Loks an PKP Intercity

Die jahrelangen Bemühungen des polnischen Schienenfahrzeughersteller Newag um den Wiedereinstieg in den Lokomotivbau zahlen sich aus:

Wie die für den Personenfernverkehr zuständige Bahngesellschaft PKP Intercity kurz vor dem Jahreswechsel bekannt gab, erhielt Newag den Zuschlag zur Lieferung von 20 E-Loks und setzte sich damit gegen PESA und die chinesische CRRC durch. Andere große Hersteller wie Siemens oder Bombardier hatten auf die Legung von Angeboten verzichtet.
 
Newag bietet die Einsystem-Lokomotiven für 3 kV Gleichspannung und mit einer Betriebsgeschwindigkeit von mindestens 160 km/h zum Bruttopreis von 367,6 Mio. PLN (87,7 Mio. EUR) an, einschließlich der Option zur Lieferung weiterer zehn Loks sind es 551,4 Mio. PLN (131,5 Mio. EUR). Damit liegt das Unternehmen etwas über dem Kostenvoranschlag von 354,9 Mio. PLN (ohne Option) bzw. 532,3 Mio. PLN (mit Option). PESA und CRRC blieben mit 340,7 Mio. PLN bzw. 336,5 Mio. PLN für die Basisbestellung im Kostenrahmen. Den Zuschlag sicherte sich Newag über den deutlich günstigeren Wartungspreis, was ihr bei diesem Kriterium die Höchstbewertung von 43 Punkten sicherte, während CRRC hier nur 16,47 und PESA 19,51 Punkte holte.

Quelle: nov-ost.info 3.1.2018





Leipzig 03.01.2018
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Schienenfahrzeuge, Triebfahrzeuge, Loks, Elektrische Lokomotiven

 

Photo Ulrich Knöll
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