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PKP Intercity startet bislang größte Fuhrpark-Offensive

Die für den Personenfernverkehr zuständige polnische Bahngesellschaft PKP Intercity will bis 2023 weitere 7 Mrd. PLN (1,7 Mrd. EUR) in ihren Fuhrpark investieren und damit erreichen, dass 80% ihres Fahrzeugbestands neu oder modernisiert sind.

Laut der am Dienstag präsentierten aktualisierten Strategie sollen im genannten Zeitraum in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung NCBR 25 neue E-Loks, sieben Elektrotriebzüge und zwei Züge für den Push-Pull-Betrieb entwickelt und angeschafft werden, die für Geschwindigkeiten von 160-230 km/h ausgelegt sind. Bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts will PKP Intercity auf diese Weise insgesamt 52 E-Loks, 38 Elektrotriebzüge und 15 Push-Pull-Garnituren beschaffen.

PKP Intercity hatte im Rahmen einer 2015 abgeschlossenen Fuhrpark-Offensive mit einem Volumen von 5,5 Mrd. PLN (1,2 Mrd. EUR) 20 Pendolino-Hochgeschwindigkeitszüge und 40 Intercity-Elektrotriebzüge (je 20 Dart von PESA und Flirt von Stadler) sowie mehrere Dutzend neue Reisezugwagen in Dienst gestellt. Im Ergebnis stiegen die Fahrgastzahlen sprunghaft an. Für dieses Jahr erwartet PKP Intercity 40 Mio. Fahrgäste, das sind 4% mehr als 2016 und 28% mehr als vor zwei Jahren. Voraussichtlich wird das Unternehmen das laufende Jahr dabei mit einem Nettogewinn von 270 Mio. PLN (64 Mio. EUR) abschließen.

Quelle: nov-ost.info  20.12.2017





Leipzig 26.12.2017
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Schienenfahrzeuge

 

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