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Polen: Porr macht Bahnstrecke Poznań-Piła fit

Der österreichische Baukonzern Porr ist von der polnischen Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK mit der Modernisierung der Bahnlinie 354 zwischen Poznań und Piła beauftragt worden.

Porr hatte sich im Januar in der entsprechenden Ausschreibung gegen Torpol, NDI, Mota-Engil, Budimex/Ferrovial und Track Tec Construction durchgesetzt. Mit 485 Mio. PLN (111 Mio. EUR) netto lagen die Österreicher zwar beim Preis nur an zweiter Stelle nach Torpol, erhielten aber den Zuschlag, da sie mit 18.100 Stunden die geringste Streckensperrzeit planen. Torpol hatte hier 19.900 Stunden angeboten. Für Porr handelt es sich um den bislang größten Auftrag im polnischen Eisenbahnbau.

Laut PKP PLK wird die 93 km lange Verbindung von Poznań Główny über Chodzież nach Piła im Rahmen des Projekts umfassend saniert und mit einem modernen Steuerungssystem ausgestattet. Ziel ist die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 120 km/h, im Ergebnis soll sich die Fahrzeit zwischen Poznań und Piła um 40 Minuten von 2 Stunden auf 1:20 Stunden verkürzen. Die Strecke ist Teil der Verbindung von Poznań nach Kołobrzeg an der Ostsee, die zwar elektrifiziert, aber nur auf dem Abschnitt Poznań-Oborniki zweigleisig ausgebaut ist.

Quelle: nov-ost.info 26.4.2017





Leipzig 26.04.2017
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr

 

Photo Ulrich Knöll
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