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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Breslau kauft 40 neue Straßenbahnen


Die Nahverkehrsgesellschaft MPK Wrocław hat am 18. Mai eine Ausschreibung zur Lieferung von 40 neuen Straßenbahnen geschaltet.

Der Kostenvoranschlag für die dreigliedrigen, ganz oder teilweise niederflurigen Bahnen liegt bei rund 192 Mio. PLN (45,5 Mio. EUR). MPK Wrocław erwartet die Lieferung der ersten drei Bahnen bis Mitte Dezember 2018 und den Abschluss der Lieferung bis Ende November.

Bei der Bewertung der Angebote wird der Preis mit 80% gewichtet, der Niederfluranteil mit 15%. Mit 3% fließt der Liefertermin für die ersten drei Bahnen ein, die restlichen 2% werden für den Einsatz von Hydraulik- und Pneumatiksystemen vergeben, bei denen keine Inspektion durch die Verkehrsaufsichtsbehörden erforderlich ist.
 
Zu erwarten sind zahlreiche Rückfragen und Einsprüche zu den Ausschreibungsunterlagen, da diese offenbar in großer Eile angefertigt wurden. Schon am ersten Tag nach Veröffentlichung musste MPK Wrocław Korrekturen am (zunächst mit 196,2 Mio. PLN angegebenen) Kostenveranschlag und den Bewertungskriterien vornehmen, bei denen zunächst eine Gewichtung des Niederfluranteils mit 30% angegeben war. Die Bieterfrist in der Ausschreibung läuft nach bisherigen Planungen bis 3. Juli.

Quelle: nov-ost.info  23.5.2017


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Große Überraschung bei Tram-Ausschreibung in Warschau


Das Warschauer ÖPNV-Unternehmen Tramwaje Warszawskie hat in seiner Großausschreibung zur Lieferung von bis zu 213 neuen Niederflur-Straßenbahnen vier Angebote erhalten.

Überraschenderweise kann sich Polens führender Schienenfahrzeughersteller PESA dabei kaum Chancen auf einen Sieg ausrechnen. Denn wie Tramwaje Warszawskie am Freitag nach Öffnung der Angebote bekannt gab, hat diesmal das Konsortium von Solaris Bus & Coach mit Stadler das mit 1,795 Mrd. PLN (427 Mio. EUR) netto günstigste Angebot eingereicht, gefolgt von der koreanischen Hyundai Rotem mit 1,818 Mrd. PLN (433 Mio. EUR). Auf Rang 3 folgt die tschechische Škoda Transportation mit einem Angebot über 2,211 Mrd. PLN (526 Mio. EUR), die sich damit um Haaresbreite vor PESA mit ihrem Angebot in Höhe von 2,213 Mrd. PLN platzierte.

Im Einzelnen plant Tramwaje Warszawskie im Rahmen einer Festbestellung die Anschaffung von 85 Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und 18 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von jeweils bis zu 33 m sowie von 20 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von bis zu 24 m. Optional sollen je 45 weitere Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von jeweils bis zu 33 m geordert werden. Der Kostenvoranschlag ging von knapp 1,9 Mrd. PLN (440 Mio. EUR) netto aus.

Quelle: nov-ost.info  23.5.2017


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DMZ liefert 13 Elektrotriebzüge an Tsentralnaya PPK


Der russische Schienenfahrzeughersteller Demikhovskij MZ (DMZ) liefert bis Ende dieses Jahres 13 neue Elektrotriebzüge des Typs EP2D an die Moskauer Vorort- und Regionalbahngesellschaft Tsentralnaya PPK.
 
In einer Pressemitteilung informiert TsPPK über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung mit der zur TransMashHolding gehörenden DMZ sowie der staatlichen Leasinggesellschaft GTLK. Laut Medienberichten beläuft sich das finanzielle Volumen der Leasingvereinbarung mit einer Laufzeit von 15 Jahren auf insgesamt knapp 15 Mrd. RUB (234 Mio. EUR).
 
Bei den neuen Zügen handelt es sich um Garnituren mit jeweils elf Waggons. Bislang verfügt TsPPK bereits 14 Elektrotriebzüge der seit 2016 von DMZ in Serie produzierten Reihe EP2D. Der aktuellen Aussendung zufolge plant das Bahnunternehmen langfristig die Anschaffung von jährlich etwa 20 neuen Zügen.
 
TsPPK ist Russlands größte Vorortbahngesellschaft und betreibt Verbindungen von den Moskauer Bahnhöfen Kurskij, Kazanskij, Yaroslavskij, Savyolovskij, Belorusskij und Rizhskij in das nähere und weitere Umland der russischen Hauptstadt. Täglich werden dabei im Durchschnitt mehr als 1,6 Mio. Fahrgäste befördert, im vergangenen Jahr beförderte TsPPK insgesamt mehr als 540 Mio. Passagiere. Der Fuhrpark von TsPPK umfasst derzeit insgesamt 426 Elektrotriebzüge, einen Dieseltriebzug sowie mehrere Schienenbusse. Für das Geschäftsjahr 2015 berichtet das Unternehmen einen Nettogewinn in Höhe von 2,4 Mrd. RUB (37 Mio. EUR) aus Umsätzen von 34,8 Mrd. RUB (543 Mio. EUR).
 
Größter Gesellschafter von TsPPK ist mit knapp 50% der Anteile die Moskovskaya passazhirskaya kompaniya (MPK), zudem sind mit jeweils rund 25% die Staatsbahn RZhD und die Verwaltung des Gebiets Moskau an dem Unternehmen beteiligt. MPK wiederum wird mehrheitlich von den Unternehmern Iskander Makhmudov und Andrej Bokarev kontrolliert.

Quelle: nov-ost.info  22.5.2017


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Metro Warschau kauft bis zu 45 neue Züge


Der Warschauer U-Bahn-Betreiber Metro Warszawskie hat die lange erwartete Ausschreibung zur Lieferung von neuen U-Bahn-Zügen für die Linien 1 und 2 veröffentlicht.

Nach Angaben der Stadtverwaltung umfasst die Ausschreibung 37 Züge mit einer Erweiterungsoption um zusätzliche acht Züge. Die Lieferung der ersten Züge ist innerhalb von 20 Monaten nach Vertragsunterzeichnung vorgesehen, die letzten Züge sollen 53 Monate nach Vertragsunterzeichnung bei Metro Warszawskie eintreffen.

Die Bieterfrist läuft bis 27. September dieses Jahres. Bei der Bewertung der Angebote wird der Preis nur mit 50% gewichtet, während der Stromverbrauch mit 24%, das Wartungssystem mit 22% und Umweltkriterien mit 4% einfließen. Der Kauf der Züge wird im Rahmen des Ausbauprojekts für die Linie 2 aus EU-Fördermitteln kofinanziert, insgesamt fließen dabei rund 432 Mio. EUR (2 Mrd. PLN).

Die Warschauer Metro hat vier bislang vier Zugtypen im Einsatz und betreibt insgesamt 75 Züge mit 450 Waggons. Der älteste Zugtyp ist die Baureihe 81 der russischen MetroVagonMash aus den Jahren 1994-1997, von dem 2008-2009 noch einmal sieben Züge in einer modernisierten Version nachbestellt wurden. Zwischen 2000 und 2005 kaufte die Metro 18 Züge des Typs Alstom Metropolis, jüngster Neuzugang sind 35 Siemens Inspiro aus den Jahren 2013-2014

Quelle: nov-ost.info 18.5.2017


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NRW: Von 4 458 Eisenbahnbrücken sind 248 "dringend sanierungsbedürftig"


Interessante Erkenntnisse ergeben sich aus einer Antwort der Bundesregierung ( 18/12046)   auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen zum Zustand der Eisenbahnbrücken in Nordrhein-Westfalen, denn es gibt 4 458 Eisenbahnbrücken. Davon werden 248 der Zustandskategorie 4 (dringend sanierungsbedürftig) zugeordnet.  Das Durchschnittsalter der Brücken liegt bei 67 Jahren und  2300 Brücken sind älter als 80 Jahre (! ).
Dann gibt die Antwort Auskunft zu den in den Jahren 2014-2016 sanierten  37 Brücken . Im Jahr 2017 würden 10 Brücken der ehemaligen Kategorie 3 und 4 wieder in Betrieb genommen.

Diese Zahlen zeigen, wie hoch der Sanierungbedarf bzw. Sanierungsstau tatsächlich ist, denn in 3 Jahren gerade einmal ca. 15 % der Zustandskategorie 4 saniert werden können. Eine Hochrechnung, wie lange es dauern wird, die sanierungsbedürftigen Brücken zu erneuern ist viel zu gewagt, denn das würde etwa 20 Jahre dauern und wieviele der heute schon über 80 jährigen Brücken in diesem Zeitraum in die Kategorie 4 einrücken werden, das läßt sich nur mit Grausen erahnen.

Die Originalantwort der Bundesregierung mit allen Details haben wir in der Anlage hinterlegt.

Quelle: hib   Heute im Bundestag Nr.310  vom 16.5.2017

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Photo Ulrich Knöll
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Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

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