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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg an Stuttgarter Strassenbahnen


Zum Auftakt des 8. ÖPNV-Innovationskongresses hat Verkehrsminister Winfried Hermann am Dienstag, 14. März die Preisträger des diesjährigen ÖPNV-Innovationspreises ausgezeichnet. Mehr als 500 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland werden zu dem dreitägigen Kongress in Freiburg erwartet.

Unter dem Motto „Innovative Ideen für ein zukunftsweisendes öffentliches Verkehrsangebot“ zeichnete Minister Hermann vier Preisträger in drei Kategorien aus. „Wir wollen Baden-Württemberg zu einem Wegbereiter einer modernen, nachhaltigen Mobilität der Zukunft machen“, so Minister Hermann. „Dazu brauchen wir einen attraktiven und leistungsfähigen Nahverkehr. Es gibt viele nachahmenswerte Ideen bei uns im Land und wir werden auf dem ÖPNV-Innovationskongress wieder zahlreiche Anregungen aus dem In- und Ausland erhalten. Wenn wir dies alles zusammenführen, können wir den öffentlichen Nahverkehr als zentrales Element einer nachhaltigen Mobilität entscheidend voranbringen.“ 
 

In der Kategorie Ökologie im Nahverkehr geht der Preis an die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) für das Konzept „Lebensraum Stuttgarter Gleise“ – Höhere Akzeptanz für Bahninfrastruktur durch Mehrwert für Anwohner und Umwelt. In einem hochverdichteten Ballungsraum wie Stuttgart wird es zusehends schwieriger, das Stadtbahnnetz zu erweitern. Die Akzeptanz der Anwohner für Baumaßnahmen sinkt. Optisch gefällige, mit Rasen bepflanzte Gleise, erhöhten in der Vergangenheit die Akzeptanz für solche Baumaßnahmen. Mit einem gemeinsam mit der Naturschutzbehörde entwickelten Magerwiesengleis definiert das Unternehmen die Gleisbegrünung völlig neu: Ökologisch wertvoll und pflegeleicht. Mit einem neu konzipierten Gleiskörper, der mit einer speziellen Gräsermischung bepflanzt ist, entsteht eine im Sommer regelmäßig austrocknende, aber blütenreiche Magerwiese von hohem ökologischen Wert. Zudem bieten die langen linearen Strukturen der Gleise optimales vernetzungspotenzial für Lebewesen, die selten gewordene Trockenlebensräume benötigen. Obendrein spart die SSB dank der nur sehr langsam wachsenden Pflanzen bei Pflege und Unterhaltung.

Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg 14.3.2017

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Budapester U-Bahnmodernisierung erneut ausgeschrieben


Die Budapester ÖPNV-Gesellschaft BKV hat mehrere Ausschreibungen zur bevorstehenden Sanierung der U-Bahnlinie Metro3 in der ungarischen Hauptstadt veröffentlicht.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő handelt es sich dabei zum einen um den Auftrag für den Gleis- und Signalanlagenbau. Die Aufgaben umfassen u.a. die Modernisierung der Gleise in 33,4 km Länge, die Ausbesserung der Isolierung der Tunnelröhren in 13,3 km Länge sowie den Austausch der Kabelhalterungen in 293 km Länge. Darüber hinaus müssen die Kommunikations- und Verkehrsleitsysteme erneuert werden.
 
Für die Baumaßnahmen stehen dem Gewinner der Ausschreibung 34 Monate zur Verfügung, Angaben zu den geschätzten Kosten machte die BKV nicht. Am Tender können sich Unternehmen beteiligen, die mit Aktivitäten im Bau oder Modernisierung von Bahngleisen bzw. Signalanlagen in den vergangenen drei Jahren einen Mindestumsatz von 12 Mrd. HUF (knapp 40 Mio. EUR) erzielt haben. Angebote werden bis zum 28. April erwartet.
 
Wie aus dem Közbeszerzési Értesítő weiter hervorgeht, wurde zudem die Erneuerung der U-Bahnhöfe entlang der insgesamt 17 km langen U-Bahnlinie erneut ausgeschrieben. Dieses Vorhaben wurde in drei Teilaufträge für die Abschnitte Nord, Süd und Mitte aufgeteilt.
 
Für die Modernisierung des nördlichen Abschnitts zwischen Dózsa György út und Újpest-Városközpont, der sechs Bahnhöfe mit einer Gesamtfläche von 33.000 m² umfasst, setzt der Auftraggeber eine Bauzeit von 14 Monaten an. Bedingung der Teilnahme ist ein Umsatz von mindestens 8 Mrd. HUF (25,9 Mio. EUR) aus auftragsrelevanten Projekten in den vergangenen drei Jahren. Die Angebotsfrist endet am 24. April.
 
Der südliche Abschnitt verläuft vom oberirdischen Endbahnhof Kőbánya-Kispest bis zur Station Népliget und umfasst fünf Haltestellen mit 22.000 m² Gesamtfläche. Für die Baumaßnahmen stehen 15 Monate zur Verfügung. Die auf den Jahresumsatz bezogene Schwelle für potenzielle Auftragnehmer liegt bei 3 Mrd. HUF (9,7 Mio. EUR), die ihre Angebote bis zum 27. April einreichen können.
 
Im mittleren Abschnitt zwischen Nagyvárad tér und Lehel tér schließlich müssen neun Stationen saniert werden, mit 57.000 m² Gesamtfläche. Dieser Auftrag muss innerhalb von 34 Monaten abgeschlossen sein. Angebote werden von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 8 Mrd. HUF und ebenfalls bis zum 27. April erwartet.
 
Für die Erneuerung der U-Bahnstationen und der Tunnelröhren stehen Mittel in Höhe von insgesamt 137,5 Mrd. HUF (445,3 Mio. EUR) zur Verfügung. Bei der aktuellen Ausschreibung handelt es sich um den dritten Anlauf der Auftragsvergabe. Ein erstes, Mitte September veröffentlichtes Verfahren wurde wegen zu teurer Angebote beendet, die erneute Ausschreibung im Dezember musste aufgrund einer Gesetzesänderung modifiziert werden. Letzten Angaben zufolge sollen die Bauarbeiten dennoch und wie zuletzt geplant im Juni starten.

Quelle: nov-ost.info   23.3.2017


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Stadler mit neuem Auftrag aus Ungarn


Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler hat einen Auftrag der aus der ungarischen Staatsbahn MÁV ausgegliederten Personenverkehrsgesellschaft MÁV-Start über die Lieferung von 40 größeren Triebzügen erhalten.
 
Laut einer Mitteilung von MÁV nahm Stadler am Verfahren als alleiniger Bieter teil. Weitere Einzelheiten sollen nach der baldigen Unterzeichnung des achtjährigen Rahmenvertrags bekannt gegeben werden. Nach Angaben der Behörde für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Hatóság bot Stadler für den ersten Vertrag 16,9 Mio. EUR und für jeden weiteren Vertrag 14,95 Mio. EUR pro Fahrzeug.
 
Die Eisenbahngesellschaft hatte die Fahrzeugbeschaffung im Dezember ausgeschrieben. Nach damaligen Angaben werden Schienenfahrzeuge mit insgesamt mindestens 600 Sitzplätzen der 2. Klasse benötigt. Außerdem müssen die Triebzüge u.a. mit dem Zugleitsystem ETCS-2, mit einem modernen Fahrgastinformationssystem, WiFi-Zugang und vier WCs ausgestattet sein.
 
Zwar wurde es in der Ausschreibung nicht explizit festgelegt, doch wird damit gerechnet, dass Stadler mit diesem Auftrag Doppelstocktriebzüge nach Ungarn liefern wird. Das Unternehmen produziert die Doppelstock-Variante seiner größeren Triebzüge unter dem Namen KISS (eine Abkürzung für "komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug") und hatte schon im Vorfeld erwogen, sich am Verfahren mit diesen Zügen zu beteiligen. Besonders dieser Aspekt der Fahrzeugbeschaffung wird in Ungarn mit Aufmerksamkeit verfolgt, da bislang keine Doppelstockzüge im Land verkehren.
 
Mit dem Kauf der größeren Triebzüge will die MÁV den vorstädtischen Schienenpersonenverkehr Budapests entwickeln und die Kapazitäten erweitern. Zuletzt rechnete die Eisenbahngesellschaft damit, die Züge schon ab 2019 u.a. auf der Bahnverbindung in Richtung Cegléd einsetzen zu können. Diese Linie soll umgebaut werden und danach auch den internationalen Flughafen Budapest-Ferihegy in den Schienenverkehr einbinden.
 
Bislang hat Stadler im Zuge von vier Lieferverträgen insgesamt 123 Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT an die MÁV geliefert. Zuletzt hatte die österreichisch-ungarische Regionalbahngesellschaft GYSEV im September zehn dieser Elektrotriebzüge von dem Unternehmen aus der Schweiz bestellt und verdoppelt damit ihre FLIRT-Flotte. Außerdem beteiligt sich Stadler an einem laufenden Verfahren der MÁV-Start zu Beschaffung von 8+4 Schienenfahrzeugen für die sogenannte Tram-Train-Linie zwischen den südostungarischen Städten Szeged und Hódmezővásárhely.
 


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Ausschreibung bei U-Bahnlinie 5 in Bukarest


Die Bukarester U-Bahnbetreibergesellschaft Metrorex hat eine Ausschreibung für Signal- und Sicherheitssysteme auf der im Bau befindlichen neuen Linie 5 gestartet.

Wie das Unternehmen bekannt gab, werden die Kosten mit 31,6 Mio. EUR netto veranschlagt. Der Auftrag umfasst die Planung, Lieferung und Implementierung der Anlagen, die Frist für die Einreichung vorläufiger Angebote endet am 25. April 2017 um 16 Uhr Ortszeit. Die Auswertung soll bis 22. Mai erfolgen. Interessenten müssen u.a. einen jährlichen Umsatz von mindestens 135 Mio. RON (29,7 Mio. EUR) und einschlägige Erfahrungen nachweisen.

Im Januar vergab Metrorex einen Auftrag zur Implementierung von Signaltechnik für einen im Bau befindlichen Verlängerungsabschnitt der U-Bahnlinie 4 an die deutsche Siemens, der Auftragswert belief sich auf 8,6 Mio. EUR.

Die U-Bahnlinie 5 erhält in ihrer ersten Phase eine Länge von 7 km und 10 Stationen zwischen Drumul Tabarei (Râul Doamnei) und Eroilor, Auftragnehmer ist das Konsortium Astaldi / FCC Construcción / Delta ACM / AB Construct.


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73 Mio. EUR für Lärmschutz im Mittelrheintal


Nach Unterzeichnung von separaten Finanzierungsvereinbarungen zwischen Bund, Rheinland-Pfalz, Hessen und DB ist nun auch formal der Weg frei für einen besseren Lärmschutz im Mittelrheintal. Insgesamt fließen bis 2021 und darüber hinaus auf beiden Rheinseiten knapp 73 Mio. EUR in zusätzliche lärmmindernde Projekte. Der Bund trägt rund 53 Mio. EUR, die beiden Länder zusammen sowie die DB je rund 10 Mio. EUR. Rund 50 Maßnahmen (u. a. Schienenstegdämpfer und Lärmschutzwände) sollen den Schienenverkehrslärm im Welterbebereich des oberen Mittelrheintals zwischen Koblenz/Lahnstein und Bingen/Rüdesheim sowie in den Orten Weißenthurm, Leutesdorf, Oestrich-Winkel und Eltville reduzieren.

Quelle: RailBusiness 15.3.2017


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Photo Ulrich Knöll
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