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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Schweiz: Einbau der Bahntechnik beim CENERI Basistunnel hat begonnen


Beim Nordportal des Ceneri-Basistunnels hat in der Oströhre der Einbau der Bahntechnik
begonnen. Der 15,4 Kilometer lange Basistunnel zwischen Camorino und Vezia wird im Verlaufe
der nächsten Jahre mit den bahntechnischen Installationen wie Fahrbahn, Fahrleitung,
Bahnstrom- und Stromversorgungsanlagen, Telekommunikations- und Sicherungsanlagen
sowie der Leittechnik ausgerüstet. 2020 wird der Ceneri-Basistunnel für den fahrplanmässigen
Bahnbetrieb bereit sein.
Seit dem Herbst 2016 laufen die Arbeiten für den Installationsplatz Bahntechnik bei Camorino auf
Hochtouren. Auf rund 60'000 m² sind Leitstellen, Hallen, Werkstätten und Büros als logistische Basis
für den Einbau der bahntechnischen Anlagen entstanden.
Einbau der Fahrbahn
Mit dem ersten Abschnitt der schotterlosen, festen Fahrbahn hat vor kurzem in Vigana beim Nordportal
des Ceneri-Basistunnels in der Oströhre der Einbau der Bahntechnik begonnen. In der Zwischenzeit
sind bereits 200 Meter Fahrbahn einbetoniert worden. Zurzeit findet deren Qualitätsprüfung statt.
Anschliessend können die Gleisbau-Spezialisten mit dem Einbau der festen Fahrbahn Richtung Südportal
Vezia weiterfahren. Auch in der Weströhre werden in Kürze die Arbeiten mit dem Auslegen eines
Hilfsgleises aufgenommen. Zu Spitzenzeiten werden gegen 200 Personen im Ceneri-Basistunnel mit
dem Einbau der Bahntechnik beschäftigt sein.
Elektromechanische Ausrüstung
Nach dem Einbau der Fahrbahn folgt die Montage der Fahrleitung (Deckenstromschiene) sowie der
elektrischen Anlagen für die Stromversorgung der bahntechnischen und tunnelspezifischen Ausrüstung,
der Telekommunikationsanlagen, der Leittechnik und der Sicherungsanlagen. Ab Frühling 2020
findet unter der Leitung der AlpTransit Gotthard AG der Testbetrieb statt. Hier wird das komplexe
Zusammenspiel aller Systeme im Ceneri-Basistunnel getestet werden. Der anschliessende Probebetrieb
steht unter der Hauptverantwortung der SBB. Gemäss Bauprogramm wird der Ceneri-Basistunnel im
Dezember 2020 für den fahrplanmässigen Bahnbetrieb bereit sein.

Quelle: Pressemitteilung Alp Transit Gotthard AG vom 27.7.2017

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Polen: Modertrans und Pesa bieten Trams für Wrocław


Die Breslauer Nahverkehrsgesellschaft MPK Wrocław hat in ihrer Ausschreibung zur Lieferung von 40 neuen Straßenbahnen zwei Angebote von Modertrans und PESA erhalten.

Nach Angaben von MPK Wrocław bietet Modertrans Bahnen mit 27% Niederfluranteil zum Preis von 176,2 Mio. PLN (45,5 Mio. EUR) brutto, während PESA vollständig niederflurige Bahnen angeboten hat, allerdings zu einem Preis von 324,4 Mio. PLN (77 Mio. EUR), der bei Weitem den Rahmen des Kostenvoranschlags (192 Mio. EUR) sprengt. Da der Preis mit 80% und der Niederfluranteil nur mit 15% gewichtet wird, sieht es danach aus, dass sich in Wrocław die in anderen polnischen Städten bereits gängige Niederflurstraßenbahn nicht durchsetzen kann.
 
Schon in einer Vorgängerausschreibung von 2015 hatte sich Wrocław für die nur teilweise niederflurigen Bahnen von Modertrans entschieden

Quelle:  nov-ost.info  24.7.2017


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ATRON erhält Großauftrag für eTicketing aus Hamburg


Der Hamburger Verkehrs­verbund (HVV) plant die Einführung eines flächen­deckenden eTicketings. Alle im Tarif­gebiet verkehrenden Busse der Hamburger Hochbahn AG und deren Tochter­unternehmen sowie die Busse der Verkehrs­betriebe Hamburg Holstein GmbH mit den ange­schlossenen Unternehmen werden dazu mit einem elektronischen Einstiegs­kontroll- und Verkaufs­system der Firma ATRON ausgestattet. Damit profitieren Fahrgäste wie auch die Verkehrs­betriebe von zügigen Einstiegs­kontrollen sowie dem schnellen, direkten Ticketkauf über die HVV-Card.

Quelle: Pressemitteilung ATRON   April 2017

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Ungarn: Neuer Bahnauftrag für Mészáros


Das vom ungarischen Geschäftsmann Lőrinc Mészáros kontrollierte Bauunternehmen R-Kord hat zusammen mit der V-Híd Építő einen Auftrag für Bauarbeiten an der Bahnlinie 100 zwischen Szolnok und Debrecen erhalten.
 
Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um den Ausbau des knapp 32 langen Abschnitts zwischen den Ortschaften Püspökladány und Ebes. In dem Verfahren, das die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF ausgeschrieben hatte, setzten sich R-Kord und V-Híd Építő mit einem Angebot von 74,9 Mrd. HUF (242,6 Mio. EUR) durch. Im Vorfeld hatte NIF die Kosten auf 69,1 Mrd. HUF (223,8 Mio. EUR) geschätzt.
 
Die Aufgaben umfassen die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 160 km/h und eine Achslast von 225 kN. Außerdem müssen die kompletten Gleisanlagen der Bahnstationen modernisiert werden, dazu zählt auch der Bau von 55 cm hohen Bahnsteigen sowie von Unterführungen, Aufzügen, Überdachungen und die barrierefreie Ausgestaltung der Stationen. Zudem müssen die Beleuchtung, die Stromversorgung von 0,4 kV und die Oberleitungen modernisiert sowie höhenfreie Bahnübergänge, Lärmschutzwände, P+R-Systeme und Bushaltestellen errichtet werden.

Quelle: nov-ost.info  29.6.2017


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Sieger bei Bahnprojekt in Nordostungarn


In der Ausschreibung um die geplante Modernisierung und Elektrifizierung der 45 km langen Eisenbahnstrecke zwischen Mezőzombor und Sátoraljaújhely in Nordostungarn ist ein Sieger ermittelt worden.
 
Nach Angaben des Amtsblatts für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Értesítő hat sich im Verfahren das Konsortium aus Vasútépítők Pályatervező, Kivitelező és Iparvágányfenntartó und Vasútvillamosító mit einem Angebot von 23,5 Mrd. HUF (knapp 76 Mio. EUR) als Sieger durchgesetzt. Den Auftrag hatte die ungarische Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF im Dezember ausgeschrieben, weitere Angebote kamen von Strabag Vasútépítő und Swietelsky Vasúttechnika sowie vom slowakisch-tschechisch-ungarischen Konsortium SDD aus Doprastav, Subterra und Dömper.

Quelle: nov-ost.info  28.6.2017
 
Die Maßnahmen umfassen u.a. den Umbau des Gleisbetts und der Gleise auf 7,5 km Länge sowie den Bau von Oberleitungen auf 69,3 km . Außerdem sollen die Umspannstation in Szerencs umgebaut, die Bahnsteige an drei Stationen barrierefrei umgestaltet, 27 Weichen mit computergesteuerten Heizsystemen versehen und ein neues Sicherheitssystem implementiert werden. Finanziert wird das Vorhaben mit EU-Mitteln des Förderprogramms IKOP ("Operatives Programm für Integrierte Verkehrsentwicklung").
 
Einige Abschnitte der Bahnstrecke hat die Staatsbahn MÁV bereits aus eigenen Mitteln erneuert bzw. mit der Modernisierung begonnen, darunter zwischen Mezőzombor und Bodrogkeresztúr sowie am Abschnitt Bodrogkeresztúr-Olaszliszka/Tolcsva-Sárospatak. Diese Teilstrecken sind nicht Bestandteil der aktuellen Ausschreibung.
 
Nach offiziellen Angaben erwirtschaftete die 2001 gegründete Vasútvillamosító mit Sitz in Budapest im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,1 Mrd. HUF (10 Mio. EUR), während die zehn Jahre ältere Vasútépítők aus Győr 2016 Einnahmen in Höhe von 6,3 Mrd. HUF (20,3 Mio. EUR) erzielte.


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Photo Ulrich Knöll
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Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
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