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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Drei Offerten für Abschnitt des neuen Moskauer Metro-Rings


Das Unternehmen MosInzhProyekt hat als Generalauftragnehmer für die Erweiterung des Moskauer U-Bahn-Netzes in der Ausschreibung für den Bau eines weiteren, 15,1 km langen Abschnitts der neuen äußeren Ringlinie drei Angebote erhalten.
 
Laut Angaben im offiziellen Portal für öffentliche Ausschreibungen hat dabei der Moskauer Baukonzern InGeoKom mit 62,09 Mrd. RUB (1,038 Mrd. EUR) das günstigste Angebot eingereicht. Bei den beiden übrigen Bewerbern handelt es sich um das Moskauer Unternehmen US-620 (67,67 Mrd. RUB) und die MosInzhProyekt-Tochter MIP-Stroj Nr. 1 (68,02 Mrd. RUB).
 
Der zu vergebende Auftrag umfasst zunächst bis Mai 2020 den Bau des Abschnitts mit den neuen Stationen Ulitsa Narodnogo opolchenya, Nizhnyye Mnyovniki und Davydkovo im Westen der russischen Hauptstadt. Darüber hinaus sollen bis zum Frühjahr 2022 die zwischen Nizhnyye Mnyovniki und Davydkovo geplanten Stationen Terekhovo und Mozhajskaya fertiggestellt werden. Der Kostenvoranschlag für den gesamten Auftrag liegt bei maximal 69,77 Mrd. RUB (1,166 Mrd. EUR). Die Entscheidung über die Auftragsvergabe ist am 25. April vorgesehen.
 
Ebenfalls ausgeschrieben ist derzeit der Bau des südwestlichen Abschnitts mit den Stationen Zyuzino (Sevastopolskij prospekt), Kaluzhskaya (Vorontsovskaya) und Ulitsa Novatorov. Mit dem Bau des dazwischen liegenden Teilstücks mit den Stationen Aminyevskoye shosse, Michurinskij prospekt und Prospekt Vernadskogo wurde im Januar für knapp 23 Mrd. RUB (384 Mio. EUR) bereits die China Railway Construction Corporation (CRCC) beauftragt.
 
Die neue Ringlinie wird mit einem Abzweig zum Geschäftsviertel Moskva City auf einer Gesamtlänge von rund 61 km über 30 Stationen verfügen. Der erste Abschnitt zwischen den Stationen Delovoj tsentr und Petrovskij park soll noch in diesem Jahr eröffnet werden.
 
Die zu 100% von der Stadt Moskau kontrollierte MosInzhProyekt ist seit 2013 Generalauftragnehmer für den Ausbau des Streckennetzes der Moskauer U-Bahngesellschaft Moskovskij metropoliten.

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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Polen: Großauftrag für Bahnknoten Kraków unterzeichnet


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat am Dienstag mit dem Baukonzern Strabag den Vertrag zur Modernisierung der Bahnstrecke Kraków Główny Towarowy – Rudzice unterzeichnet.

Der Vertrag zur Planung und Ausführung der Arbeiten hat nach PLK-Angaben ein Volumen von 966 Mio. PLN (228 Mio. EUR). Strabag realisiert den Auftrag im Konsortium mit dem Krakauer Signaltechnikunternehmen KZA, auf das 20% des Auftragswerts entfallen.

Die 20 km lange Strecke erhält im Zuge der Arbeiten zwei zusätzliche Gleise für den S-Bahn-Betrieb. Hierfür werden außerdem zwei neue Haltepunkte errichtet und vier weitere Stationen modernisiert. Umbauten stehen auch an den Bahnhöfen Kraków Główny Towarowy, Kraków Główny Osobowy, Kraków Płaszów und Kraków Bieżanów an. Weitere Komponenten des Großvorhabens sind der Bau eines 850 Meter langen Hochbahnviadukts südlich des Hauptbahnhofs sowie von zwei neuen Weichselbrücken mit jeweils mehr als 200 Metern Länge. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für April 2021 vorgesehen

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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Tschechien bereitet Modernisierung der Bahnstrecke Plzeň-München vor


Bis 2025 sollen Züge von Plzeň in Richtung München schneller fahren.

Zumindest auf tschechischem Gebiet beginnen die Vorbereitungen für die Modernisierung der bisher eingleisigen Strecke. Die Trasse zwischen Plzeň und Doma¸lice soll für einen zweigleisigen Ausbau vorbereitet und elektrifiziert werden. Die Schienennetzverwaltung S´DC veranschlagt dafür Kosten in Höhe von 9,5 Mrd. CZK (358 Mio. EUR). Die Züge sollen dadurch zwischen beiden Städten nur noch 35 Minuten brauchen, heute sind es gut 50 Minuten.

Derzeit startet die S´DC das Planfeststellungsverfahren und den Aufkauf der Grundstücke. Mit dem Feststellungsbeschluss rechnet die Behörde im kommenden Jahr. Zwischen Plzeň und Stod wird die Strecke auch künftig in der aktuellen Trassierung verlaufen. Für das Teilstück Stod-Doma¸lice wird eine neue Trassierung gebraucht. Außerdem wird der Bahnhof Doma¸lice umgebaut.

Mit der Vorbereitung des letzten Stücks von Doma¸lice bis zur deutschen Grenze wartet S´DC aber noch auf das Ergebnis einer deutsch-tschechischen Studie, die die bayerische Staatsregierung in Auftrag gegeben hat. Eine Modernisierung und Beschleunigung fordern vor allem die Güterbahnfirmen. Aber auch bei der Personenbeförderung wird sich einiges tun. Schon ab dem kommenden Jahr plant das tschechische Verkehrsministerium einen regelmäßigen Takt nach München alle zwei Stunden. Derzeit fahren zwei Züge täglich.

Quelle: nov-ost.info  20.4.2017


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Polen: PKP PLK unterzeichnet Verträge für Ausbau der Bahnlinie 8


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat am Dienstag die Verträge für die Modernisierung der Abschnitte Czachówka Süd – Warka und Warka – Radom auf der Bahnlinie 8 von Warschau nach Radom unterzeichnet.
 
Laut Pressemitteilung der PKP PLK geht der Auftrag für den rund 20 km langen Abschnitt Czachówka Süd – Warka an ein Konsortium mehrerer Strabag-Töchter mit den polnischen Bauunternehmen ZUE und Budimex. Das Konsortium konnte sich im entsprechenden Bieterverfahren mit einem Angebot in Höhe von brutto 266,5 Mio. PLN (62,9 Mio. EUR) gegen Track Tec / Swietelsky / Leonhard Weiss / Intop / Infrakol (269 Mio. PLN), Trakcja / Comsa / PKP Energetyka (281 Mio. PLN), Torpol / Porr (279 Mio. PLN) und Intercor / PNiUIK Kraków (293 Mio. PLN) durchsetzen. Der Kostenvoranschlag von PKP PLK lag bei 359,2 Mio. PLN (84,9 Mio. EUR).
 
Die Arbeiten auf dem 43 km langen Abschnitt Warka – Radom übernimmt die polnische Track Tec im Konsortium mit Swietelsky, Infrakol, Leonhard Weiss und Intop für brutto 527,9 Mio. PLN (124,8 Mio. EUR). Weitere Offerten für den mit 672,1 Mio. PLN (158,8 Mio. EUR) veranschlagten Auftrag hatte PKP PLK von den Konsortien Porr / Torpol / Intercor (587,8 Mio. PLN), Strabag / ZUE / Budimex (608,9 Mio. PLN), Trakcja PRKiI / Comsa / PKP Energetyka (609,8 Mio. PLN) und Astaldi / Costruzioni Linee Ferroviarie (735,5 Mio. PLN) erhalten.
 
Vorgesehen sind auf beiden Abschnitten die Erneuerung der Gleisinfrastruktur, die Modernisierung der Steuerungs- und Signalanlagen, die Sanierung von Bahnhöfen und Haltepunkten sowie der Bau von drei neuen Haltepunkten. Zwischen Warka und Radom ist zudem die Verlegung eines zweiten Gleises geplant. Außerdem soll die Kurvengeometrie so geändert werden, dass künftig Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h gefahren werden können. Der Abschluss der Arbeiten am Streckenabschnitt Czachówka – Warka ist im vierten Quartal 2020 und zwischen Warka und Radom im zweiten Quartal 2021 geplant.
 
Mit der Modernisierung des 27 km langen Abschnitts Warschau – Czachówek der Bahnlinie 8 war bereits im Sommer 2015 das polnische Bahnbauunternehmen Trakcja PRKiI beauftragt worden.

Quelle: nov-ost.info  12.4.2017


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Schweiz: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligung für die Realisierung der Limmattalbahn zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach erteilt


Das vom BAV genehmigte Vorhaben beinhaltet eine zweigleisige Neubaustrecke im Limmattal zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach. Die neue Bahn verkehrt mit einer Spurbreite von einem Meter und mit einer durchschnittlichen Beförderungsgeschwindigkeit von 22 Stundenkilometer, sie bedient auf der 13,4 km langen Strecke insgesamt 27 neue Haltestellen in vier Gemeinden des Kantons Zürich und in zwei des Kantons Aargau. Die Investitionen belaufen sich auf 715 Millionen Franken, dazu kommen die Kosten für die Rollmaterialbeschaffung und das Depot. Finanziert wird die Bahn durch die Kantone Zürich und Aargau und den Bund.

Die Limmattalbahn soll als neuer schneller Feinverteiler zwischen den bestehenden Angeboten der S-Bahn und des Busnetzes dienen und das Limmattal optimal erschliessen. Das neue Angebot soll der Region weiteren Aufschwung und eine erhöhte Standortattraktivität verleihen sowie die Siedlungsentwicklung im ganzen Limmattal fördern.

Mit der Plangenehmigung findet das vor gut drei Jahren gestartete Bewilligungsverfahren seinen Abschluss. In 196 Einsprachen zum Hauptprojekt sowie in 56 Einsprachen zu vier Projektänderungen beantragten die Einsprecher, das Gesuch der Limmattalbahn AG (LTB) nicht zu genehmigen, oder sie verlangten Anpassungen und Änderungen des Projekts. In Verhandlungen konnten in rund 70 Prozent der Fälle einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Gegen den Entscheid des BAV steht der Rechtsweg an das Bundesverwaltungsgericht offen.

 

Quelle: BAV Pressemitteilung 10.4.2017



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Photo Ulrich Knöll
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Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

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