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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Allianz pro Schiene fordert Elektrifizierungsprogramm für das deutsche Schienennetz


Gewaltige Differenzen offenbaren sich im Ländervergleich des Elektrifizierungsgrades des deutschen Schinennetzes, wie  aus einer Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 6.10.2017 ersichlich wird. Zwischen 96 % im Stadtstaat Bremen und 29 % im Flächenland Schleswig-Holstein bewegt sich der Elektrifizierungsgrad und im Vergleich der DACH Statten, Deutschland Österreich und der Schweiz liegt Deutschland mit 60 % weit hinter der Schweiz mit 100 % und auch Österreich kommt bereits auf 70 % Gesamtelektrifizierung.
Von der neuen Bundesregierung fordert die Allianz pro Schiene deshalb bis 2025 im deutschen Netz eine Elektrifizierungsquote von 70 %.
Wir zitieren hier aus der o.a. Pressemitteilung wie folgt:

„Eine konzertierte Elektrifizierungsstrategie des Bundes müsste nicht bei null anfangen“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. „Der Bundesverkehrswegeplan enthält im vordringlichen Bedarf bereits Elektrifizierungsprojekte in vielen Bundesländern, die volkswirtschaftlich bewertet und für gut befunden worden sind. Bei weiteren Vorhaben fehlt lediglich eine abschließende Bewertung“, sagte Flege. Ausstehende Bewertungen, Finanzierung und Bau müssten nun zügig vorangetrieben werden. „Damit kann der Bund Lücken im Netz schließen und die deutsche Elektrifizierungsquote um bis zu sieben Prozentpunkte erhöhen.“

Sonderprogramm Elektrifizierung: Stärkt Güter- und Nahverkehr

„Für den Koalitionsvertrag fordern wir darüber hinaus ein „Sonderprogramm Elektrifizierung“ mit der Aufnahme weiterer Strecken und Lückenschlüsse, um den Schienengüterverkehr gezielt zu stärken“, sagte Flege und verwies auf den im Juni vorgestellten Masterplan Schienengüterverkehr, der ein solches Programm bereits vorsieht. Zugleich erinnerte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer daran, dass der Bedarf auch im Nahverkehr immens sei. Der Bund habe etliche Elektrifizierungs-Projekte der Länder für den Bundesverkehrswegeplan abgelehnt – mit der Begründung, das sei Nahverkehr und Ländersache. „Während der Bund 500 Ortsumgehungen im Bundesstraßennetz großzügig finanziert, wird beim Ausbau des Schienennetzes seit Jahren geknausert. Unter der neuen Regierung sollte das anders werden.“

Elektrifizierungs-Programm: Höhere Investitionen ins Netz nötig

Als Beleg nannte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer den aktuellen EU-Vergleich bei staatlichen Infrastrukturinvestitionen. „Anders als viele europäische Nachbarn steckt Deutschland Jahr für Jahr mehr Geld in den Straßenbau als in sein Schienennetz. Für die Schiene gibt der Bund nur 64 Euro pro Bürger im Jahr aus. Das ist eindeutig zu wenig für ein ehrgeiziges Elektrifizierungsprogramm.“

Die einzelnen Elektrifizierungsmaßnahmen in den jeweiligen Bundesländern können Sie unten einsehen.

Quelle: Pressemitteilung Allianz pro Schiene, 6.10.2017

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Elektrifizierungsgrad der Bundesländer

Fluchttüren für Tunnel auf der NBS Stuttgart-Ulm kosten 3 167 269.84 EUR und nur 1 Bieter !


Zwar war die Ausschreibung der Planung, Zulassung ,Herstellung, Lieferung von VBW-Türen (Brandschutz- & Fluchttüren Eisenbahntunnel) auf der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm sehr umfangreich, doch war das Interesse der Bieter sehr gering, da nur 1 Angebot  am 6.7.2017 eingegangen war. Das verwundert schon sehr, denn der Auftrag wurde für 3 167 269.84 EUR am 14.8.2017  an die Hodapp GmbH & Co. KG aus 77855 Achern vergeben.

9.10.2017


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Polen plant massive Investitionen in Zugsicherungssysteme


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat die Ausstattung der Magistrale E59 zwischen Poznań und Wrocław mit dem Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS-2 ausgeschrieben.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag für den Auftrag bei 140 Mio. PLN (32,5 Mio. EUR) netto, für die Finanzierung sind Fördermittel aus dem EU-Programm Connecting Europe beantragt. Die Angebotsfrist endet am 6. November.

In einer zweiten Ausschreibung sucht die PLK nach einem Auftragnehmer für den Aufbau des ERTMS/ETCS-2-Systems entlang der Bahnlinie 278 von Zgorzelec nach Węgliniec. Der Kostenvoranschlag liegt hier bei 39,3 Mio. PLN (9,1 Mio. EUR), die Angebotsfrist endet am 31. Oktober.

In den Ende 2016 gestarteten Ausschreibungen zur Errichtung des ERTMS/ETCS-2-Systems an der Ost-West-Magistralen E20 zwischen Kunowice und Terespol und E30 zwischen Podłęże und Kraków hatte im Sommer Thales Polska mit Angeboten von 691 Mio. PLN (160 Mio. EUR) bzw. 82,2 Mio. PLN (19 Mio. EUR) den Zuschlag erhalten.

Bereits im September 2015 hatte die PKP PLK zudem die Ausrüstung von mehr als 13.600 km Strecke bzw. fast drei Viertel ihres Gesamtnetzes mit dem Zugfunksystem GSM-R ausgeschrieben. Ende Januar veröffentlichte die Gesellschaft eine Liste mit 18 qualifizierten Bietern, davon fünf für das weitaus größere Los 1 des Auftrags mit einem Budget von 3,7 Mrd. PLN (860 Mio. EUR) brutto. Inzwischen wurden offenbar auch die Angebote geöffnet, eine öffentliche Information hierüber unterblieb jedoch bislang. Medienberichten zufolge hat die PLK drei Angebote für Los 1 erhalten. Dabei bot das Konsortium Kapsch CarrierCom/Porr einen Preis in Höhe des Kostenvoranschlags, während Nokia Solutions/SPC bei kolportierten 2,6 Mrd. PLN (650 Mio. EUR) und ein chinesisches Konsortium bei 4,8 Mrd. PLN (1,1 Mrd. EUR) liegen sollen.

Quelle: nov-ost.info 9.10.2017


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Solaris/Stadler und PESA im Rennen um Auftrag von Tramwaje Śląskie


In der Ausschreibung der oberschlesischen ÖPNV-Gesellschaft Tramwaje Śląskie zur Lieferung von bis zu 40 Niederflurstraßenbahnen haben PESA sowie das Konsortium aus Solaris Bus & Coach und Stadler Angebote eingereicht.

Die Ausschreibung umfasst 27 22-25 Meter lange Züge und acht 30-32 Meter lange Züge, hinzu kommen optional weitere fünf 25-Meter-Züge.

Der Kostenvoranschlag von 213 Mio. PLN (49,5 Mio. EUR) für die Basisbestellung von 35 Zügen wurde nach Angaben von Andrzej Zowada, Pressesprecher von Tramwaje Śląskie, von beiden Bietern leicht überschritten. So liege das Angebot von PESA bei 221 Mio. PLN, das von Solaris und Stadler bei knapp 228 Mio. PLN. Der Preis schlägt bei der Bewertung der Angebote mit 80% zu Buche, mit je 10% werden technische Kriterien und die Länge des Niederfluranteils am Fahrgastraum bewertet. 
 
In einer zweiten Ausschreibung sucht Tramwaje Śląskie nach einem Lieferanten für bis zu 15 eingliedrige Straßenbahnen. Hier hatten unlängst die Posener Hersteller H. Cegielski FPS und Modertrans Angebote eingereicht, wobei Modertrans preislich günstiger war.
 
Quelle:  nov-ost.info  9.10.2017


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SIEMENS erhält Großauftrag von 910 Mio USD aus Israel


Israel Railways (ISR) hat Siemens beauftrag, für 910 Mio. USD 60 vier- und sechsteilige elektrische Doppelstock-Triebwagen zu liefern mit insgesamt 330 Wagen. Die Lieferung soll zwischen 2020 und 2025 erfolgen. Für 114 Mio. USD wurde Siemens zudem mit der Wartung der ersten 24 Einheiten beauftragt, die im neuen Werk in Ashkelon erfolgen wird. Die weiteren 36 Einheiten kann Siemens oder auch ein anderer Anbieter warten. Der Vertrag sieht auch eine Option auf weitere Einheiten innerhalb der nächsten zehn Jahre vor. Weitere Bewerber waren Alstom, Bombardier Transportation, Hitachi Rail Italy, Siemens, Škoda Transportation und Stadler, wobei Siemens und Alstom auf der finalen Shortlist standen.

Quelle:  RailBusiness 2.10.2017


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Photo Ulrich Knöll
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