Anforderung Vergabeunterlagen / Teilnahmeantrag:
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beim Auftraggeber (extern):
Leistungstext:
Angesichts steigender Energiekosten, insbesondere für fossile Brennstoffe wie Diesel, Benzin und Gas, sowie dem Zwang zur Reduzierung der Umwelteinflüsse sowie der Betriebskosten rücken alternative Antriebskonzepte zunehmend in den Blickpunkt der Betreiber.
Unübersehbar ist hierbei der Wandel weg vom Verbrennungsmotor und hin zum elektrischen Antrieb.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH haben die (Wieder-)Einführung von O-Bussen, als eine sofort verfügbare Technologie eines rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuges, in Leipzig am Beispiel der Linie 60, fundiert untersuchen lassen. In diesem Zusammenhang haben sie sich auch erfolgreich um die Mitarbeit im von der zentraleuropäischen Kommission geförderten Projekt "TROLLEY" bei der EU beworben.
Zwischenzeitlich haben die LVB im Rahmen eines Sonderförderungsprogramms auch serielle Hybridbusse beschafft. Diese Bauart stellt bereits eine erste Form elektrisch angetriebener Fahrzeuge dar und bietet die Basis für die Weiterentwicklung zu einem rein elektrisch betriebenen.
Daher soll am Beispiel der Buslinie 70 in Leipzig untersucht werden, auf welche Weise diese Linie zukünftig als elektrische Stadtbuslinie betrieben werden kann und welche Anforderungen an die Fahrzeuge, die Straßeninfrastruktur und die Stromversorgungsanlagen gestellt werden müssen.
Ziel ist die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie, die in Form eines "Kompendiums", das sämtliche Aspekte eines solchen Systems - unter konkretem Bezug auf die Situation in Leipzig, aber auch verallgemeinerbar auf andere Verkehrsbetriebe weltweit - betrachtet, bewertet, dokumentiert und zu einer abschließenden Empfehlung zusammengeführt wird. Dazu werden verschiedene elektrische Stadtbussysteme mit Beachtung des aktuellen Stands der Technik und ein entsprechend modern ausgerüstetes Dieselhybrid-Bus-System vergleichend gegenübergestellt. Es ist insbesondere zu untersuchen, wie von der hybriden Basis ausgehend ein linear zugespeistes System mit Verknüpfung zum Stromversorgungsnetz der Straßenbahn auf der Linie entwickelt werden kann. Vergleiche zu in anderen Projekten untersuchten Lösungen mit punktuellen Einspeisungen sind zur technischen und wirtschaftlichen Bewertung vorzunehmen.
Die Ausarbeitung wird vervollständigt durch eine Betrachtung der Planungs-, Genehmigungs- und Realisierungsphase.
Budget: 60.000 Euro (inkl. Mwst.)
Projektlaufzeit: voraussichtlich 18 Monate
III. Durchführung des Interessebekundungsverfahrens
Mit der Durchführung und Auswertung des Interessebekundungsverfahrens soll ein erster Schritt zur Auswahl eines Bieters gemacht werden. Auswahlrelevant sind sowohl das mit der Interessensbekundung eingereichte Konzept zur Erstellung eines Kompendiums, als auch das finanzielle Angebot.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe erwarten geeignete Konzepte die unter Konkretisierung der Leipziger Situation einen verallgemeinernden Bezug auf andere Verkehrbetriebe weltweit ermöglicht.
PLZ-Gebiet:
04 - Leipzig, Altenburg, Eilenburg, Torgau
Art des Auftraggebers:
Öffentlicher Auftraggeber
Vergabeverfahren:
Beschränkte Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb
Auftragsbezeichnung:
Machbarkeitsstudie für den Umbau der Buslinie 70 auf elektrischen Stadtbus-Betrieb
Kurzbeschreibung/Los:
Machbarkeitsstudie für den Umbau der Buslinie 70 auf elektrischen Stadtbus-Betrieb
Bemerkung Anforderung:
Ablauf der Einsendefrist für die Teilnahmeanträge: bis 01.04.2011 um: 23:59
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