Schlusstermin Eingang Teilnahmeanträge:
11.01.2012 um: 10:00
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Ausschreibung:
Ingenieurleistungen (Bauoberleitung/Bauüberwachung) für das Bauvorhaben Verkehrsverbindung Nordbahnhof – Hauptbahnhof.
Auftraggeber:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Zentralbereich Einkauf und Materialwirtschaft Holzmarktstraße 15-17 10179 Berlin
Vorhaben:
Für die bereits laufende Baumaßnahme Verkehrsverbindung Nordbahnhof bis Hauptbahnhof in Berlin Mitte sollen in nächster Zeit die Bauleistungen der Gewerke Straßenbau, Gleisbau, Tunneldichtung, Abbruch und Verrohrung eines Durchlasses und Abbruch von Sonderkanälen vergeben werden. Für die Bauoberleitung und Bauüberwachung dieser Arbeiten suchen die beiden Auftraggeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt) und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die Übernahme der Ingenieurleistungen Bauoberleitung und Bauüberwachung einen geeigneten Auftragnehmer.
Dafür hat das Land Berlin die BVG mit der gemeinsamen Vergabe der zugehörigen Aufträge und der Durchführung der hierzu mit Dritten geschlossenen Verträgen beauftragt und der BVG die Vollmacht erteilt, Zuschläge zu erteilen sowie Aufträge zu erteilen und zu versenden.
Die Leistungen werden in Anlehnung an die gültige HOAI 2009 vergeben. Es werden die Leistungsphasen 8 und 9 von Teil 3, Abschnitt 3 (Ingenieurbauwerke) und Abschnitt 4 (Verkehrsanlagen) sowie die örtliche Bauüberwachung vergeben.
Derzeit geplanter zeitlicher Ablauf des Bauvertrages:
Baubeginn 1.4.2012.
Bauende 31.8.2015.
Leistungsende 31.12.2015.
Geschätzte Baukosten: ca. 15 000 000 EUR.
Beschreibung des geplanten Bauvorhabens:
Die Baugrenzen des Gesamtprojektes liegen östlich am Knotenpunkt Gartenstraße und westlich am Knotenpunkt Alt-Moabit. Grundsätzlich gliedert sich die Baumaßnahme räumlich in 3 Abschnitte, die sich über unterschiedliche Randbedingungen definieren.
1. Bauabschnitt: Gartenstraße bis Chausseestraße, bereits vorhandene Gleisanlagen der Straßenbahn, deshalb Grundinstandsetzung der Gleisanlagen mit starker Umtrassierung, massiver Leitungsbau aller Leitungsverwaltungen und Straßenbau mit Aufweitung des Straßenquerschnittes zur Nordseite,
2. Bauabschnitt: Chausseestraße bis Heidestraße, Gleisneubau mit Umgestaltung der Anlagen am Knotenpunkt Invalidenstraße/Chausseestraße zum Anschluss der Neubaustrecke, massiver Leitungsbau aller Leitungsverwaltungen, Straßenbau wie im 1. Abschnitt und Sanierung der Tunneldichtung der U-Bahnlinie U6,
3. Bauabschnitt: Hauptbahnhof bis Alt-Moabit, Gleisneubau mit geringen Leitungsbau- und Straßenbauanteilen.
Grundsätzlich werden die Arbeiten in den genannten Bereichen nach dem gleichen Prinzip über drei Hauptbauphasen durchgeführt:
1. Phase: Leitungs(neu)bau auf der Nordseite der Invalidenstraße mit anschließender provisorischer Wiederherstellung der Fahrbahn, Mai 2011 bis April 2012, in dieser Phase werden keine der hier ausgeschriebenen Leistungen ausgeführt,
2. Phase: Leitungs-, Straßen- und Gleisbau mit Fertigstellung auf der Südseite, Mai 2012 bis Juni 2013,
3. Phase: Demontage von tot gelegten Leitungen und Restfertigstellung Leitungsbau, Straßen- und Gleisbau mit Fertigstellung auf der Nordseite, Juli 2013 bis Dezember 2014, mit der Inbetriebnahme der Straßenbahntrasse Chausseestraße bis Alt-Moabit im Dezember 2013, übrige Leistungen und Gesamtfertigstellung bis August 2015.
Folgende technischen Parameter sind für die Baumaßnahme bestimmend:
— Straßenbau:
—— Bauklasse: I; III (östlich der C.-Michaelis-Straße),
—— Gesamtlänge: ca. 1 400 m,
—— Gesamtfläche: ca. 20 000 m²,
— Gleisbau:
—— Gleise überwiegend im straßenbündigen Bahnkörper,
—— Gleise als Feste Fahrbahn unterschiedlicher Bauform,
—— Gleislänge: ca. 4 200 m,
—— Anzahl der Weicheneinheiten: 19 Stk.,
— Tunneldichtung: ca. 1 000 m²,
— Ausbau und Verrohrung Durchlass: ca. 25 m,
— Ausbau von Sonderkanälen: 78 m Betonrohr; 374 m Mauerwerk (Maul- und Eiprofil).
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71247000
II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Erbringung von Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 8 und 9 nach HOAI §42 (Tunneldichtung, Abbruch und Verrohrung Durchlass und Ausbau von Sonderkanälen) und § 46 (Straßenbau und Gleisbau) und der örtlichen Bauüberwachung für die genannten Gewerke gemäß Anlage 2 HOAI.
Übergeordnet ist bereits eine Projektsteuerung beauftragt, welche die Arbeiten untereinander und mit denen Dritter abstimmt.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 41 (ab Auftragsvergabe)
Ingenieurleistungen (Bauoberleitung/Bauüberwachung) für das Bauvorhaben Verkehrsverbindung Nordbahnhof – Hauptbahnhof.
Anschrift:
10000 Invalidenstraße von Gartenstraße bis Alt-Moabit im Bezirk Mitte von Berlin.
Anschrift Anträge:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15-17
Zu Händen von: FEM-E3, Herrn Richter
10179 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 30256-20272
E-Mail: einkauf.3@bvg.de
Fax: +49 30256-20286
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.BVG.de
Anschrift Anforderung Verdingungsunterlagen:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15-17
Zu Händen von: FEM-E3, Herrn Richter
10179 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 30256-20272
E-Mail: einkauf.3@bvg.de
Fax: +49 30256-20286
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.BVG.de
Lage Dienstleistungserbringer, Formalitäten, technische/ wirtschaftliche Mindestanforderungen:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtvesicherung mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensfall in Höhe von 5 000 000,00 EUR für Personenschäden und 5 000 000,00 EUR für sonstige Schäden. Unterschreitet die vorhandene Betriebshaftpflichtversicherung die geforderten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsschluss eine Versicherung mit den geforderten Werten nachzuweisen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Einzureichende Eigenerklärung gemäß Formblatt -Eigenerklärung zur Eignung-:
— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010),
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— zur Insolvenz und Liquidation,
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— zum Gewerbezentralregister,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— Erklärung gemäß Frauenförderverordnung (FFV); die Bieter müssen eine entsprechende Erklärung abgeben, die dem Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" beigefügt ist. Teilnahmeanträge, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Die Eigenerklärungen sind bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Einzureichende Eigenerklärung gemäß Formblatt -Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit-:
1.) Das Unternehmen des Bewerbers oder einer Bietergemeinschaft (§ 20 SektVO) ist ein Ingenieurbüro mit Geschäftsfeldtätigkeit im Verkehrswegebau/Ingenieurbau. Es müssen mindestens 2 Referenzobjekte für die gegenständliche Bauüberwachung nachgewiesen werden, die folgende Kriterien erfüllen: Bauoberleitung und Bauüberwachungsleistung für die Realisierung innerstädtischer Straßen- und Gleisbauobjekte über 1 500 m Trassenlänge mit Knotenpunkten und einem Fertigstellungstermin (Bauende) in den vergangenen 10 Jahren. Der Nachweis für jede einzelne Referenz muss folgende Angaben beinhalten:
— Name und Adresse des Auftraggebers mit Ansprechpartner,
— optional: Referenzschreiben des Bewerbers, in dem die erbrachte Leistung im Bereich Bauüberwachung von Verkehrsanlagen bewertet wurde,
— Bezeichnung und kurze Beschreibung des Referenzobjekts,
— Erbrachte eigene Leistung,
— vertragliche Bindung (AG, ARGE, NU),
— Baukosten,
— Trassenlänge,
— Zeitraum der Tätigkeit, Fertigstellungsdatum.
2.) Im Unternehmen des Bewerbers müssen mindestens 3 Ingenieure für Bauingenieurwesen (Straßen- und Gleisbau) für das Leistungsbild Bauoberleitung/Objektbetreuung bzw. die Bauüberwachung tätig sein. Die Struktur des Unternehmens ist durch folgende Angaben darzustellen:
— Firmenstruktur als Organigramm,
— Angaben zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Dauer der Geschäftstätigkeit.
3.1.) Mindestens 1 Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen (Gleis- und/oder Straßenbau) muss für die zu vergebenden Leistungen Bauoberleitung/Objektbetreuung zum Einsatz kommen. Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten:
— Studienrichtung Straßenbau oder Gleisbau,
— Berufserfahrung > 5 Jahre,
— Referenzprojekte mit Trassenlänge >1 500 m wie in III.2.3.1 beschrieben.
Die Einhaltung der Mindestvorgaben ist durch folgende Angaben nachzuweisen:
— Anzahl der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern (Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbereich),
— Name der vorgesehenen Mitarbeiter,
— Qualifikation und Fachrichtung (Zeugnisse),
— Zeitraum der Berufsausübung,
— Funktion im Unternehmen.
3.2.) Mindestens 1 Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen muss für das Leistungsbild Bauüberwachung Straßenbau zum Einsatz kommen.
Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten:
— Studienrichtung Straßenbau,
— Berufserfahrung > 5 Jahre,
— Referenzprojekte mit Trassenlänge >1 500 m wie in III.2.3.1 beschrieben.
Die Einhaltung der Mindestvorgaben ist durch folgende Angaben nachzuweisen:
— Anzahl der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern (Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbereich),
— Name der vorgesehenen Mitarbeiter,
— Qualifikation und Fachrichtung (Zeugnisse),
— Zeitraum der Berufsausübung,
— Funktion im Unternehmen.
3.3.) Mindestens 1 Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen muss für das Leistungsbild Bauüberwachung Gleisbau zum Einsatz kommen.
Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten:
— Studienrichtung Gleisbau,
— Berufserfahrung > 5 Jahre,
— Referenzprojekte mit Trassenlänge >1 500 m wie in III.2.3.1 beschrieben.
Die Einhaltung der Mindestvorgaben ist durch folgende Angaben nachzuweisen:
— Anzahl der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern (Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbereich),
— Name der vorgesehenen Mitarbeiter,
— Qualifikation und Fachrichtung (Zeugnisse),
— Zeitraum der Berufsausübung,
— Funktion im Unternehmen.
3.4.) Mindestens 1 Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen muss für das Leistungsbild Bauüberwachung Tunnelabdichtung zum Einsatz kommen.
Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten:
— Studienrichtung Ingenieurbau,
— Qualifikation nach BGR 128,
— Berufserfahrung > 5 Jahre,
— Referenzprojekte mit Abdichtungsarbeiten an Tunneln mit einer Baugrubentiefe von bis zu 3,00 m.
Die Einhaltung der Mindestvorgaben ist durch folgende Angaben nachzuweisen:
— Anzahl der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern (Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbereich),
— Name der vorgesehenen Mitarbeiter,
— Qualifikation und Fachrichtung (Zeugnisse),
— Zeitraum der Berufsausübung,
— Funktion im Unternehmen.
Optional können die Tätigkeiten auch von den unter 3.2., 3.3. und 3.5. genannten Mitarbeitern bei entsprechender Qualifikation erbracht werden.
3.5.) Mindestens 1 Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen muss für das Leistungsbild Bauüberwachung Ingenieurbau zum Einsatz kommen.
Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten:
— Studienrichtung Ingenieurbau,
— Berufserfahrung > 5 Jahre,
— Referenzprojekte mit Abbruch- und Anpassungsarbeiten an Durchlässen bis zu 2,00 m Stützweite.
Die Einhaltung der Mindestvorgaben ist durch folgende Angaben nachzuweisen:
— Anzahl der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern (Berufsbezeichnung und Tätigkeitsbereich),
— Name der vorgesehenen Mitarbeiter,
— Qualifikation und Fachrichtung (Zeugnisse),
— Zeitraum der Berufsausübung,
— Funktion im Unternehmen.
Optional können die Tätigkeiten auch von den unter 3.2., 3.3. und 3.4. genannten Mitarbeitern bei entsprechender Qualifikation erbracht werden.
4.) Die für die Leistungsausführung vorgesehenen Projektingenieure gemäß Punkt 3.1. bis 3.5. haben jeweils eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung in der Bauüberwachung als federführender Ingenieur und können jeder mindestens 2 vergleichbare Referenzen im Sinne der Anforderungen entsprechend 3.1. bis 3.5. nachweisen, die in den vergangenen 10 Jahren von ihnen persönlich realisiert wurden. Der Nachweis für jede einzelne Referenz muss folgende Angaben beinhalten:
— Name und Adresse des Auftraggebers mit Ansprechpartner,
— optional: Referenzschreiben des Bewerbers, in dem die erbrachte Leistung im Bereich Bauüberwachung von Gebäuden bewertet wurde,
— Funktion des Mitarbeiters bei der Realisierung des Referenzobjektes,
— Bezeichnung und Kurzbeschreibung des Referenzobjekts mit Angaben zu Objektbezeichnung, Projektgröße, Baukosten, Leistungszeitraum, Fertigstellungstermin (Bauende).
5.) Der Bewerber bestätigt in Form einer Eigenerklärung, dass die Leistungsumsetzung mittels nachstehender Software erfolgt bzw. eine entsprechende Kompatibilität gewährleistet ist:
— Microsoft Office, AVA- Programm ARRIBA, Microsoft Project.
6.) Der Bewerber bestätigt in Form einer Eigenerklärung, dass Kenntnisse der ökologischen Bedingungen bei der Bauausführung vorhanden sind,
7.) Der Bewerber bestätigt in Form einer Eigenerklärung, dass ihm das deutsche Gesetzes- und Vorschriftenwerk, welches im Sinne der Vertragserfüllung erforderlich ist (Bürgerliches Gesetzbuch, Bau Gesetzbuch, Bau Ordnung Berlin) etc. hinlänglich bekannt ist und zur Anwendung kommt. Weiterhin ist zu erklären, dass die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil A bis C, die Anerkannten
Regeln der Technik und einschlägige Vorschriften (Deutschland), Technische Baubestimmungen, Eingeführte Technische Baubestimmungen- Berlin sowie die Baustellenverordnung bekannt ist.
Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines Nachunternehmers zu verweisen, so muss der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Eignung des Nachunternehmers anhand der geforderten Nachweise/ Erklärungen sowie die tatsächliche Verfügbarkeit dieses Nachunternehmers für den Auftragsfall nachweisen (§ 20 Abs. 3 SektVO).
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
Sonstiges:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Interessierte Unternehmen werden gebeten, die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb bei der unter I.1) genannten Stelle bis zum 20.12.2011 abzufordern. Die Teilnahmeanträge sind in Verbindung mit der ausgefüllten Eigenerklärung schriftlich in deutscher Sprache in einem verschlossenen Umschlag dann bis zum 11.1.2012 einzureichen.
— Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung muss durch Vorlage der durch die Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formblätter "Eigenerklärung zur Eignung" sowie "Nachweis Fachkunde und Zuverlässigkeit" einschließlich aller weiteren geforderten Nachweise und Erklärungen gem Punkt III.2.1) bis III.2.3) erfolgen.
Die vorgenannten Formblätter sind bei der Vergabestelle (siehe Punkt I.1)) vor Einreichen des eigentlichen Teilnahmeantrags abzufordern unter der E-Mail: einkauf.3@bvg.de.
— Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
A. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben:
Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) dieser Bekanntmachung. Alle unter III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind vollständig mit dem Teilnahmeantrag und auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie für etwaige Nachunternehmer einzureichen. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezieht, ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt.
B. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe;
C. Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. In einem ersten Schritt Schritt prüft die Vergabestelle die Einhaltung der in dieser Bekanntmachung geforderten Mindestbedingungen. Kann ein Bewerber die Einhaltung der Mindestbedingungen nicht nachweisen, führt dies zum Ausschluss. Sollten danach mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden:
— 1.) Referenzen des Unternehmens - Vergleichbare Bauvorhaben -.
1.1 Die Vorlage von mindestens 2 Referenzen, maximal 10 Referenzen, wird gefordert. Referenzen, die die Mindestanforderungen in Bezug auf Punkt III.2.3.1 der Bekanntmachung nicht erfüllen, werden nicht gewertet. Der Fertigstellungstermin (Bauende) der benannten Referenzen darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Referenzen mit Fertigstellungsterminen (Bauende), die mehr als 10 Jahre zurückliegen, werden nicht gewertet. (Wichtung 20/je 1 Referenz = 1 Pkt.).
Summe Wichtung Unternehmensreferenzen = 20.
— 2.) Qualifikation der vorgesehenen Projektingenieure (Berufserfahrung und Referenzen).
Die Tätigkeit, der für die Leistungsausführung geplanten Ingenieure ist mit mindestens 2 Referenzen, maximal 10 Referenzen pro Ingenieur zu belegen. Referenzen, die die Mindestanforderungen in Bezug auf Punkt III.2.3.4 der Bekanntmachung nicht erfüllen werden nicht gewertet. Der Fertigstellungstermin (Bauende) der benannten Referenzen darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Referenzen mit Fertigstellungsterminen (Bauende), die mehr als 10 Jahre zurückliegen, werden nicht gewertet. -.
2.1 Referenzen des Ingenieurs für die Bauoberleitung (Wichtung 20/je Referenz = 1 Pkt.),
2.2 Referenzen des Fachingenieurs für den Leistungsbereich Straßenbau (Wichtung 10/je Referenz = 1 Pkt.),
2.3 Referenzen des Fachingenieurs für den Leistungsbereich Gleisbau (Wichtung 10/je Referenz = 1 Pkt.),
2.4 Referenzen des Fachingenieurs für den Leistungsbereich Tunnelabdichtung (Wichtung 10 / je Referenz = 1 Pkt.).
Zusatzpunkte für die den Mindestanforderungen entsprechenden Referenzen und Berufserfahrung mit folgenden zusätzlichen Merkmalen werden vergeben (bis zu 10 Referenzen pro MA gem. Punkt 2.1 bis 2.4):
1.2.1 Straßenbaumaßnahmen, innerstädtisch und in Abschnitten (ohne Trennung in Richtungsfahrbahnen, unter Aufrechterhaltung hoher
Verkehrsdichte und Berücksichtigung von gleichzeitigem Gleis- und Leitungsbau) Wichtung 10/je 1 Referenz = 1 Pkt.,
1.2.2 Straßenbaumaßnahmen mit DHS-V LO (lärmmindernde Asphaltdeckschicht) Wichtung 5/je 1 Referenz = 1 Pkt.,
1.3.1 Gleisbaumaßnahmen "Feste Fahrbahn" Wichtung 5/je 1 Referenz = 1 Pkt.,
1.3.2 Gleisbaumaßnahmen >2 500 m Trasse Wichtung 5/je 1 Referenz = 1 Pkt. -
1.4 Tunnelabdichtungen, innerstädtisch, ≥ 3,00 m Tiefe, Fläche > 1 000 m² Wichtung 5/je 1 Referenz = 1 Pkt. -
Summe Referenzen der Projektmitarbeiter = 80.
— Gesamtsumme Wichtung = 100,
— Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Höchstzahl 5 (sofern nach Durchführung der vorgenannten Eignungsprüfung vorhanden),
— Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Spätestens 15 Kalendertage nach EIngang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Bewerbers/ Bieters i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB nicht abhelfen zu wollen.