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EU-Fördermittel für Bahnlinie nach Debrecen

Die Europäische Kommission gewährt Ungarn für die Modernisierung der Eisenbahnlinie 100 zwischen Szajol und Debrecen im Osten des Landes Fördermittel aus den EU-Kohäsionsfonds in Höhe von knapp 250 Mio. EUR.
 
"Die Finanzierung der EU trägt dazu bei, dass in Ungarn im Rahmen des paneuropäischen Verkehrsnetzes ein moderneres Eisenbahnnetz entsteht. Dank der EU werden die Passagiere auf dieser Linie mit kürzeren Fahrtzeiten rechnen und sicherer und komfortabler reisen können", erklärte Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik.
 
Konkret dient die Finanzierung für die Modernisierung des knapp 32 km langen Abschnitts zwischen den Ortschaften Püspökladány und Ebes. Die Aufgaben umfassen die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 160 km/h und eine Achslast von 225 kN. Außerdem müssen die kompletten Gleisanlagen der Bahnstationen modernisiert werden, dazu zählt auch der Bau von 55 cm hohen Bahnsteigen sowie von Unterführungen, Aufzügen, Überdachungen und die barrierefreie Ausgestaltung der Stationen. Zudem müssen die Beleuchtung, die Stromversorgung von 0,4 kV und die Oberleitungen modernisiert sowie höhenfreie Bahnübergänge, Lärmschutzwände, P+R-Systeme und Bushaltestellen errichtet werden.
 
Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Herbst 2020 andauern. Den Auftrag hatte ein Konsortium der ungarischen Bauunternehmen R-Kord und V-Híd Építő im vergangenen Sommer erhalten, das sich in einem entsprechenden Vergabeverfahren mit einem Angebot von 74,9 Mrd. HUF (240 Mio. EUR) durchgesetzt hatte.
 
Die Bahnlinie nach Debrecen gilt als eine der meistbefahrenen Strecken des ungarischen Eisenbahnnetzes und ist Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors Rhein-Donau.





Leipzig 30.04.2018
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr

 

Photo Ulrich Knöll
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