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EU-Mittel für Eisenbahn am Süd-Balaton

Die Europäische Union stellt für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke entlang des südlichen Balaton-Ufers Fördermittel zur Verfügung.
 
Laut einer Mitteilung der Europäischen Kommission sind für den 123 km langen Abschnitt zwischen Székesfehérvár und Keszthely aus dem EU-Kohäsionsfonds Mittel in Höhe von 193 Mio. EUR bewilligt worden. Der EU-Kommissarin für Regionalentwicklung Corina Crețu zufolge wird dank dieses Projekts die Verkehrsinfrastruktur gestärkt, wodurch sich die Dienstleistungsqualität für die täglich mehreren tausend Fahrgäste der Bahnlinie erhöht. Davon profitiere auch die Wirtschaft und der Tourismus der Balaton-Region, womit ein handfestes Beispiel dafür geliefert werde, auf welche Art und Weise Kohäsionspolitik den Alltag der Bürger verbessert.

Quelle: nov-ost.info 24.7.2018

Quelle: nov-ost.info  24.7.2018
 
Die Eisenbahnlinie Székesfehérvár-Keszthely wird in zwei Phasen erneuert. Beim aktuellen Vorhaben handelt es sich laut Kommission um die Modernisierung der 53 km langen Teilstrecke zwischen Szántód-Kőröshegy und Balatonszentgyörgy. Dabei werden u.a. 38 Straßenübergänge erneuert, 124 Personenübergänge umgebaut und 13 neue errichtet. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis April 2019 abgeschlossen sein. Die Bahnstrecke selbst ist bereits fertig gestellt und im Juni für den Verkehr frei gegeben worden. Damit verringert sich die Fahrtzeit der Expresszüge zwischen Budapest und Keszthely um 10 Minuten.
 
Die Modernisierung der Bahnstrecke Székesfehérvár-Keszthely ist somit das fünfte ungarische Großprojekt zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur, das von der EU im Förderzeitraum 2014-2020 mitfinanziert wird. Erst vor zwei Wochen hatte die Kommission 473,4 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Erneuerung der Budapester U-Bahnlinie M3 bewilligt. Anfang Februar wurde eine Förderung in Höhe von knapp 125,5 Mio. EUR für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Budapest-Esztergom bekannt gegeben, Ende April weitere rund 250 Mio. EUR für die Entwicklung der Bahnverbindung Szajol-Debrecen in Ostungarn sowie Ende Mai 265 Mio. EUR für den Bau des letzten Abschnitts der Autobahn M4, die von Budapest bis an die rumänische Grenze führt. Damit sind etwa ein Drittel der im laufenden Förderzeitraum verfügbaren Mittel zugeteilt worden. Insgesamt erhält Ungarn aus dem Kohäsionsfonds etwa 3,33 Mrd. EUR für Verkehrsprojekte, deren Förderintensität in der Regel bei 85% liegt, die restlichen 15% der Kosten finanziert der ungarische Staat.





Leipzig 06.08.2018
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr, Gleisbauarbeiten, Oberbauarbeiten - Eisenbahnen

 

Photo Ulrich Knöll
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