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Polnische Bahnen wollen 280 Loks und 4.400 Güterwagen beschaffen

Die polnischen Schienengüterverkehrsunternehmen planen bis 2023 eine deutliche Verjüngung ihres Lokomotiv- und Waggonfuhrparks.

Wie das Eisenbahnamt UTK in einer Befragung der acht größten Marktteilnehmer festgestellt hat, planen die Unternehmen in diesem Zeitraum die Anschaffung von 167 neuen oder modernisierten Dieselloks und 116 E-Loks. Die dafür vorgesehenen Investitionen belaufen sich auf 930 Mio. PLN (214 Mio. EUR) bzw. 690 Mio. PLN (159 Mio. EUR). Außerdem planen die Güterbahnen die Anschaffung von mehr als 4.400 Waggons, davon 2.612 Kohlewaggons für 610 Mio. PLN (140 Mio. EUR), 1.749 Flachwagen für 790 Mio. PLN (182 Mio. EUR) und 70 Kesselwagen für 3 Mio. PLN (690.000 EUR).

Hintergrund der Planungen ist das hohe Alter des vorhandenen Fuhrparks. Zwischen 2012 und 2017 stellten die Güterbahnen nach UTK-Angaben netto 208 Lokomotiven außer Dienst, davon der Großteil (182) Dieselloks. Der Waggonfuhrpark schrumpfte sogar um mehr als 9.000 auf insgesamt 90.849 Waggons, wobei der Rückgang bei Kesselwagen (von 15.700 auf 7.100) am deutlichsten war, während die Zahl der Kohlewaggons stabil blieb und die Zahl der Flachwagen von 11.200 auf 13.100 stieg. Nach wie vor ist aber fast die Hälfte des Waggonfuhrparks (49%) mit 30-39 Jahren überaltert. 22% der Waggons sind sogar noch älter (40-59 Jahre), nur 25% sind zwischen 10 und 29 Jahre alt, und nur 5% wurden in den letzten neun Jahren in Dienst gestell

Quelle: nov-ost.info 29.6.2018





Leipzig 11.07.2018
BahnMarkt.EU Schienenverkehrsportal, Schienenfahrzeuge, Güterwagen, Triebfahrzeuge

 

Photo Ulrich Knöll
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