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Warschauer Straßenbahn-Tender zurück auf Los

Das Amtsgericht Warschau hat am 23. August den Einspruch von Hyundai gegen die Annullierung des Vergabeverfahrens der Warschauer Straßenbahngesellschaft Tramwaje Warszawskie zur Lieferung von 213 neuen Straßenbahnen abgewiesen.

Dies berichten mehrere polnische Medien unter Verweis Wojciech Bartelski, den Vorstandsvorsitzenden des Verkehrsunternehmens. Mit der rechtskräftigen Entscheidung des Gerichts sei nun der Weg offen zu einer Neuausschreibung der Lieferung.

Tramwaje Warszawskie hatte im Mai 2017 fünf Angebote erhalten – von Stadler/Solaris, Hyundai Rotem, Škoda, PESA und Alstom Konstal. Dabei lagen alle Angebote mit Ausnahme von Stadler/Solaris und Hyundai Rotem oberhalb des Kostenvoranschlags von 1,9 Mrd. PLN (445 Mio. EUR) . Da die beiden günstigsten Angebote jedoch aus formalen Gründen disqualifiziert werden mussten, entschied sich Tramwaje Warszawskie zum Abbruch des Verfahrens. Die Landeseinspruchskammer KIO gab Einsprüchen der Bieter hingegen mehrmals statt, Tramwaje Warszawskie entschied aber nach Prüfung der Angebote zwei weitere Male, das Verfahren zu annullieren, was vom Gericht nunmehr für rechtens befunden wurde.

Tramwaje Warszawskie will das Verfahren nun nach Aussagen von Vorstand Bartelski schnellstmöglich neu starten, um den bereits entstandenen Zeitverlust von eineinhalb Jahren möglichst nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

Quelle: nov-ost.info 29.8.2018





Leipzig 09.09.2018
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