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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Letzte Schwelle im Ceneri-Basistunnel eingebaut


Heute Mittwoch, 30. Mai 2018, wurden im Ceneri-Basistunnel die letzten Gleise verlegt.
Rund 400 m vom Nordportal entfernt, goss der Unternehmer die «goldene Schwelle». Ein
grosser Moment für alle Beteiligten und ein wichtiger Meilenstein für das Projekt. Rund
neun Monate dauerte die Einbauzeit. 66.6 km Schienen wurden verlegt. Nun ist der Tunnel
auf seiner ganzen Länge von 15.4 km durchgehend mit Diesellok befahrbar.
Heute Mittag hatte der Betonzug im Ceneri-Basistunnel seinen letzten Einsatz. Die «Goldene
Schwelle» der festen Fahrbahn wurde in einer feierlichen Zeremonie im Tunnel gegossen. Insgesamt
hat die Arbeitsgemeinschaft Mons Ceneris 33’550 m3 Beton verbaut, 98'000 Einzelblockschwellen in
den Tunnel gebracht und 66.6 km Schienen verlegt.
Die feste Fahrbahn im Ceneri-Basistunnel ist für den Einbau der bahntechnischen Anlagen ein wichtiger
Faktor. Sie stellt den schienenbasierten Transport aller nachfolgenden Gewerke sicher. Mit dem
Ende des Fahrbahn-Einbaus ist der erste grosse Bereich der Bahntechnik abgeschlossen.
Dieter Schwank, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG, freute sich über das
Erreichte: «Der Einbau der Fahrbahn ist zeitgerecht und in sehr guter Qualität erfolgt. Wir haben damit
beste Voraussetzungen für die Erstellung der Fahrleitung, der Kommunikationssysteme, der Sicherungsanlagen
und der Tunnelleittechnik. Unser Projekt ist auf Kurs». Auch Bernd Raderbauer, Vorsitzender
der Baukommission Arge Mons Ceneris zeigte sich zufrieden: «Die Arbeiten wie auch die Planung
zum Einbau der festen Fahrbahn im Ceneri-Basistunnel waren sehr anspruchsvoll und hoch komplex.
Die ARGE Mons Ceneris bestehend aus den Firmen Marti Tunnelbau, Mancini & Marti, Pizzarotti
sowie G.C.F. konnte diese Herausforderungen unter Federführung der Marti Gruppe unfallfrei sowie
den hohen Qualitätsanforderungen entsprechend zur vollen Zufriedenheit des Bauherrn termingerecht
abschliessen. Unser besonderer Dank gilt dabei dem Bauherrn ATG für die ausgezeichnete Zusammenarbeit
sowie unseren rund 200 Mitarbeitern für ihren kompetenten und zielorientierten Einsatz».
Die Einbauarbeiten werden Ende August 2019 abgeschlossen. Nach diversen Prüfungen wird im März
2020 der Testbetrieb beginnen. Am 1. September 2020 wird der Tunnel offiziell der SBB übergeben.

Die fahrplanmässige Inbetriebnahme durch die SBB ist im Dezember 2020 vorgesehen.

Quelle:Medienmitteilung AlpTransit San Gottardo SA 30.5.2018


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Großauftrag für den Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick


Leipzig. Großauftrag für den Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick: Das Unternehmen hat sich bei einem Ausschreibungsverfahren der Dortmunder Stadtwerke AG durchgesetzt und modernisiert jetzt die Straßenbahnflotte in der Ruhrpott-Metropole. Die Leipziger erhielten den Auftrag über die Produktion von 24 neuen Stadtbahnen und die Modernisierung von 64 vorhandenen Hochflurstadtbahnwagen. Gesamtvolumen: rund 200 Millionen Euro, wobei 130 Millionen Euro auf Heiterblick entfallen. Mit im Boot ist noch die Firma Kiepe Electric aus Düsseldorf, die die Elektrotechnik für die Fahrzeuge beisteuert.

„Die Endmontage erfolgt bei uns in Heiterblick“, sagte gestern Geschäftsführer Samuel Kermelk. Der 39-jährige gebürtige Rheinländer zeigte sich sehr erfreut über den Zuschlag aus Dortmund. „Der Auftrag sichert langfristig die Arbeitsplätze von 90 festen Mitarbeitern bei uns im Werk“, sagte Kermelk, dessen neue Heimat seit 13 Jahren Leipzig ist. Hinzu kämen rund 30 Leihkräfte, die in Heiterblick arbeiteten.

Bei dem Auftrag handele es sich um normalspurige Stadtbahnwagen für den Zweirichtungsbetrieb. Die ersten Neufahrzeuge gehen 2021 an den Start. Bis 2028 soll die komplette Straßenbahnflotte in der Ruhrmetropole auf den neuesten Stand gebracht sein. Mit den Dortmunder Stadtwerken (DSW 21) stehe man seit geraumer Zeit in engem Kontakt. Techniker von DSW 21 hatten sich über die Fertigung vor Ort in Sachsen informiert.

Mit Großaufträgen für Hannover und Bielefeld hätte man bereits bewiesen, dass Qualität und die Berücksichtigung individueller Kundenwünsche Hand in Hand gehen können. Entscheidend für den Zuschlag jetzt, so Kermelk, sei die hohe Flexibilität gewesen. „Wir werden die neue Fahrzeuge im Design der Altwagen fertigen.“ Bei der Sanierung der alten Wagen bauen die Leipziger Interieur ein, das sich auch in den Neufahrzeugen findet. Diese Angleichung von Alt und Neu habe überzeugt. Das betreffe auch die technische Ausrüstung. Die Fahrgäste würden kaum merken, ob sie mit einem neuen oder modernisierten alten Modell unterwegs sind. Alle Wagen können am Bahnsteig um drei Zentimeter gesenkt werden, um älteren und behinderten Menschen den Einstieg zu erleichtern. „Wir sind bundesweit die Ersten, die eine solche Technik einsetzen“, sagte Ralf Habbes, Betriebsleiter bei den Dortmunder Stadtwerken, den Ruhr Nachrichten.

Die Leipziger sind gut im Geschäft. Hatte man zwischen 2011 und 2016 für die Bielefelder Verkehrsbetriebe 16 Vamos-Stadtbahnen gefertigt, bestellte das Verkehrsunternehmen jetzt weitere 24 Wagen dieses Typs. Die Auslieferung der Bahnen beginnt Anfang 2020 und wird rund zwei Jahre dauern. Den rund 90 Millionen Euro schweren Auftrag teilt sich Heiterblick ebenfalls mit Kiepe-Electric.

Der Auftrag sichert langfristig die ­Arbeitsplätze von  90 festen Mitarbeitern  im Werk.


Quelle: Leipziger Volkszeitung 25.5.2018



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Leonhard Moll Betonwerke verstärkt sich in Tschechien


Der deutsche Hersteller von Betonschwellen Leonhard Moll Betonwerke verstärkt sich in Tschechien.

Medienberichten zufolge übernimmt Leonhard Moll den größten tschechischen Hersteller von Bahnschwellen ´PSV. Das Geschäft geht aus einer Mitteilung des Kartellamts ÚOHS hervor, das sich mit dem Fall befasst. So untersuchen die Kartellwächter vor allem die Bereiche Vorgespannte Betonschwellen und Stahlbetonschwellen. ´PSV gehörte zuletzt der spanischen OHL ´S, die schon länger mit einem Verkauf liebäugelte. Erste Verkaufsmeldungen gab es bereits im Dezember 2016.

Quelle: nov-ost.info 24.5.2018


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PLK schreibt weitere Streckensanierungen aus


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat ein weiteres Projekt zur Sanierung von Bahnstrecken ausgeschrieben.

Erstes Projekt umfasst die Bahnlinie 98 zwischen Sucha Beskidzka und Chabówka, die Teil der Verbindung von Kraków nach Zakopane ist. Der Kostenvoranschlag für das Projekt liegt bei 309 Mio. PLN (72 Mio. EUR) netto, die Angebotsfrist läuft bis 18. Juni. Der Zuschlag zum Bau der südlich anschließenden Linie 99 von Chabówka nach Zakopane war im März für 330 Mio. PLN (78 Mio. EUR) an Grupa ZUE ergangen.

In einer weiteren, bereits im April veröffentlichten Ausschreibung geht es um einen rund 12 km langen Abschnitt der Bahnlinie 16 zwischen Ozorków und Łęczyca. Die Bieterfrist für dieses Projekt mit einem Volumen von rund 121 Mio. PLN (28 Mio. EUR) wurde zwischenzeitlich vom 25. Mai bis zum 6. Juni verlängert.

Aufgrund der schieren Flut von Aufträgen hat die PKP PLK zunehmend Probleme, die Arbeiten zu vergeben. Immer öfter liegen die Angebote über Budget, wie zuletzt unter anderem bei den Linien 406 (Szczecin-Police), 93 (Oświęcim – Czechowice-Dziedzice), 351 (Poznań-Szczecin) und 221 (Gutkowo-Braniewo). In einer Reihe von Ausschreibungen blieben die Angebote auch ganz aus, so bei der Sanierung der Linie 36 (Łapy-Śniadowo) und bei der Lieferung von Schienen und Schwellen für die Linien 59 (Staatsgrenze-Chryzanów) und 31 (Staatsgrenze-Siemianówka).

Quelle: nov-ost.info  18.5.2018


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Finanzierung für albanisches Eisenbahnprojekt steht


Albanien hat die Verträge mit seinen Geldgebern über die Vergabe von Mitteln für den Ausbau seiner Eisenbahninfrastruktur unterzeichnet.

Wie Albaniens Infrastrukturminister Damian Gjiknuri mitteilte, steht damit die Finanzierung für den Ausbau bzw. die Modernisierung der 34,2 km langen Bahnstrecke von Tirana zur Hafenstadt Durrës sowie für den Bau einer 7,4 km langen Eisenbahnlinie zum internationalen Flughafen. Damit werde der Eisenbahnsektor des Landes revitalisiert, der seit dem Zusammenbruch des Kommunismus so gut wie keine Investitionen erhalten habe.

"Dadurch werden die beiden größten Städte des Landes enger miteinander verbunden, und für rund 1 Mio. Anwohner entsteht eine Alternative zum Straßenverkehr. Es wird dann von Tirana nur 12 Minuten bis zum Flughafen dauern und nur 22 Minuten bis Durrës", sagte Gjiknuri bei der Zeremonie mit Vertretern von EBRD und EU. Die Kosten werden mit 90,5 Mio. EUR veranschlagt, von denen 35,5 Mio. EUR aus EU-Mitteln und 37 Mio. EUR durch einen EBRD-Kredit aufgebracht werden, der Rest stammt aus Eigenmitteln. Zuletzt startete die Regierung bereits eine internationale Ausschreibung zur Ermittlung des Auftragnehmers für den Bau. Geplant ist ferner auch die Modernisierung der einzigen grenzüberschreitenden Bahnstrecke nach Montenegro, außerdem werden Anschlüsse nach Mazedonien und Griechenland erwogen.


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Photo Ulrich Knöll
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