Mikogo Feeds abonnieren Ihren XING-Kontakten zeigen

News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Trakcja erhält Zuschlag für Stettiner S-Bahn


Mehr als acht Monate nach Öffnung der Angebote hat die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK dem Gleisbauunternehmen Trakcja PRKiI den Zuschlag in zwei Ausschreibungen zum Ausbau mehrerer Bahnstrecken erteilt, auf denen künftig die S-Bahn Szczecińska Kolej Metropolitalna verkehren soll.

Nach Angaben der PLK hatte Trakcja die Modernisierung der Linie 406 (Szczecin-Police) zum Preis von 390 Mio. PLN (91 Mio. EUR) netto bzw. 480 Mio. PLN (113 Mio. EUR) angeboten und sich damit gegen Torpol, Strabag und Budimex/PKP Energetyka durchgesetzt. Der Kostenvoranschlag von 301 Mio. PLN netto wurde dabei deutlich überschritten.

Der zweite Zuschlag für Trakcja erging in dem Projekt zum Bau bzw. der Modernisierung von 40 Bahnhöfen und Haltepunkten im geplanten Netz der S-Bahn (Linien 273 Szczecin-Gryfino, 351 Szczecin-Stargard und 401 Szczecin-Goleniów-Świnoujście). Der Angebotspreis liegt hier bei 113 Mio. PLN (26 Mio. EUR), womit sich Trakcja gegen Rover Rail/Aldesa und Torpol durchsetzte. In diesem Fall fiel das Angebot von Trakcja deutlich niedriger aus als der Kostenvoranschlag von 153 Mio. PLN netto.

Quelle: nov-ost.info 7.5.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Trakcja erhält Zuschlag für Stettiner S-Bahn.

 

 

 

České dráhy startet ETCS-Ausschreibung


Die tschechische Staatsbahn České dráhy (ČD) plant ihren Fuhrpark massiv mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS auszustatten.

Dafür wurden mehrere Ausschreibungen für die Ausstattung von Lokomotiven und Triebfahrzeugen gestartet. Insgesamt geht es um sechs Tender mit einem Gesamtwert von 4,7 Mrd. CZK (188 Mio. EUR). Noch ist aber unsicher, ob Bestellungen in diesem Gesamtwert getätigt werden, denn bei drei der Ausschreibungen wird zunächst der Abschluss eines Rahmenvertrags angestrebt. Diese drei Tender umfassen mit rund 4 Mrd. CZK Bestellwert den Großteil der Ausschreibung. Dabei handelt es sich vor allem um die Ausstattung von Fahrzeugen, die im Regionalverkehr eingesetzt werden. Hier steht die Investition unter dem Vorbehalt, ob České dráhy die Betriebsverträge von den Bestellern verlängert werden. Käme es zu einer Bestellung, würde die Ausstattung mit ETCS 468 Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen betreffen.

Schon sicher ist die Ausstattung aller sieben Pendolino (Schätzwert 104 Mio. CZK/4,2 Mio. EUR) und sieben Railjet-Züge (146 Mio. CZK/5,8 Mio. EUR) sowie von 20 E-Loks der Baureihe 380 von Škoda Transportation (290 Mio. CZK/11,6 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info 7.5.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema České dráhy startet ETCS-Ausschreibung.

 

 

 

Sechs Angebote für Streckenmodernisierung


Bei einer Ausschreibung der staatlichen rumänischen Eisenbahngesellschaft CFR zur Modernisierung des Streckenabschnitts Apaţa – Caţa sind sechs Angebote eingegangen.

Wie die CFR bekannt gab, handelt es sich bei dem Teilstück um einen Abschnitt der Strecke Braşov – Sighişoara und damit der Verbindung Nürnberg – Prag – Wien – Budapest – Curtici – Simeria – Braşov – Bukarest – Constanţa am Schwarzen Meer. Der betreffende Abschnitt soll dabei für Geschwindigkeiten von 160 km/h für Personen- und 120 km/h für Güterzüge ertüchtigt werden.

Um den Auftrag bewerben sich die Konsortien Rail Works, Pizzarotti / Içtaş, FCC / Astaldi / Activ Group Management, Saipem / Dogus, Strabag AG / Strabag SRL und Alsim Alarko / Makyol. Der Gesamtwert wird mit 2,868 Mrd. RON (615 Mio. EUR) netto veranschlagt, die zu 81,74% aus EU-Mitteln und zu 18,26% aus dem Staatshaushalt aufgebracht werden. Bis wann die Auswertung der Angebote abgeschlossen sein soll, wurde nicht mitgeteilt.


Quelle: nov-ost.info  2.5.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Sechs Angebote für Streckenmodernisierung.

 

 

 

Hidrostatyba als Bestbieter für Eisenbahnabschnitt


Das litauische Bauunternehmen Hidrostatyba hat in einer Ausschreibung für den Bau eines Eisenbahnabschnitts in europäischer Normalspur das günstigste Angebot eingereicht.

Wie die staatliche litauische Eisenbahngesellschaft Lietuvos gele¸inkeliai (LG) bekannt gab, reichte das von Hidrostatyba geführte Konsortium mit Leonhard Weiss RTE und Autokausta eine Offerte über 55 Mio. EUR ein und lag damit um 4 Mio. EUR unter dem Kostenvoranschlag. Auf den Plätzen folgten die Angebote von Kauno tiltai, A.C.B./BMGS, Eurovia sowie Panevė¸io keliai / Panevė¸io statybos trestas / Šiaulių plentas. Auftragsgegenstand ist ein 9 km langer Abzweig der Trasse Rail Baltica von Kaunas zu dem nahe gelegenen Komibverkehrsterminal KIT in Palemonas, außerdem werden die bestehende Breitspurtrasse modernisiert und mehrere Brücken und Tunnels gebaut.

Im Rahmen von Rail Baltica entsteht eine Trasse in europäischer Normalspur von der litauisch-polnischen Grenze bis Tallinn, weitere Unterprojekte sind neben dem Abzweig nach Palemonas auch ein Anschluss des Rigaer Flughafens und voraussichtlich auch ein Abzweig von Kaunas bis zur litauischen Hauptstadt Vilnius. Bei letzterem ist jedoch noch umstritten, ob er in das Gesamtprojekt aufgenommen und entsprechend gefördert werden kann.

Quelle: nov-ost.info 2.5.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Hidrostatyba als Bestbieter für Eisenbahnabschnitt.

 

 

 

EU-Fördermittel für Bahnlinie nach Debrecen


Die Europäische Kommission gewährt Ungarn für die Modernisierung der Eisenbahnlinie 100 zwischen Szajol und Debrecen im Osten des Landes Fördermittel aus den EU-Kohäsionsfonds in Höhe von knapp 250 Mio. EUR.
 
"Die Finanzierung der EU trägt dazu bei, dass in Ungarn im Rahmen des paneuropäischen Verkehrsnetzes ein moderneres Eisenbahnnetz entsteht. Dank der EU werden die Passagiere auf dieser Linie mit kürzeren Fahrtzeiten rechnen und sicherer und komfortabler reisen können", erklärte Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik.
 
Konkret dient die Finanzierung für die Modernisierung des knapp 32 km langen Abschnitts zwischen den Ortschaften Püspökladány und Ebes. Die Aufgaben umfassen die Ertüchtigung der Strecke für Geschwindigkeiten bis 160 km/h und eine Achslast von 225 kN. Außerdem müssen die kompletten Gleisanlagen der Bahnstationen modernisiert werden, dazu zählt auch der Bau von 55 cm hohen Bahnsteigen sowie von Unterführungen, Aufzügen, Überdachungen und die barrierefreie Ausgestaltung der Stationen. Zudem müssen die Beleuchtung, die Stromversorgung von 0,4 kV und die Oberleitungen modernisiert sowie höhenfreie Bahnübergänge, Lärmschutzwände, P+R-Systeme und Bushaltestellen errichtet werden.
 
Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Herbst 2020 andauern. Den Auftrag hatte ein Konsortium der ungarischen Bauunternehmen R-Kord und V-Híd Építő im vergangenen Sommer erhalten, das sich in einem entsprechenden Vergabeverfahren mit einem Angebot von 74,9 Mrd. HUF (240 Mio. EUR) durchgesetzt hatte.
 
Die Bahnlinie nach Debrecen gilt als eine der meistbefahrenen Strecken des ungarischen Eisenbahnnetzes und ist Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors Rhein-Donau.


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema EU-Fördermittel für Bahnlinie nach Debrecen.

 

 

 

 

Photo Ulrich Knöll
Pressekontakt:
verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]

Vereinbarung Redaktionsinhalte INLOCON - DVV Media Group [PDF]
Stichwort:
Branche:



Objekttyp:
Veröffentlichung:
Von:
Der Zeitraum muss mindestens 2 Tage betragen, wenn die Veröffentlichung mit berücksichtigt werden soll!
 
Bis: