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News zu den Beschaffungsmärkten im BahnMarkt.EU

 

 

Zwei neue Bahnprojekte in Ungarn


Die ungarische Regierung hat zwei Eisenbahnprojekte bewilligt.
 
Laut Medienberichten wurde dabei die Beschaffung von acht Großraum-Elektrotriebzügen (EMU) für die Eisenbahn-Personenverkehrsgesellschaft MÁV-Start sowie die Elektrifizierung der Eisenbahnlinie zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred in Westungarn beschlossen. Die Kosten der beiden Vorhaben belaufen sich auf 67 Mrd. HUF (208 Mio. EUR).
 
Die EMU sollen im vorstädtischen Bahnverkehr eingesetzt werden. Die Fahrzeuge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen können und mit dem Zugleitsystem ETCS-2 ausgestattet sein. Die Kosten der acht Züge werden auf 39 Mrd. HUF (121 Mio. EUR) geschätzt und sollen komplett mit EU-Mitteln finanziert werden.
 
Ebenfalls mit EU-Mitteln wird die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Szabadbattyán und Balatonfüred finanziert, Bauherr ist Ungarns Infrastrukturentwicklungsgesellschaft NIF. Die Strecke ist Teil der Eisenbahnlinie von Budapest nach Tapolca und Keszthely; im laufenden Projekt im Wert von 28 Mrd. HUF (87 Mio. EUR) werden diese weiteren Abschnitte noch nicht elektrifiziert, sondern nur für ein entsprechendes Folgeprojekt vorbereitet.
 
Vor einem Jahr hatte MÁV-Start mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler die Lieferung von elf Doppelstock-Elektrotriebzügen vom Typ KISS vereinbart. Der Auftrag im Wert von 60,5 Mrd. HUF (188 Mio. EUR) erfolgte im Sinne eines achtjährigen Rahmenvertrags zum Kauf von insgesamt 40 sechsteiligen Doppelstock-Elektrotriebzügen, den die Partner im April 2017 abgeschlossen hatten. Ob die aktuelle Fahrzeugbeschaffung ebenfalls als Teil dieses Rahmenvertrags geschieht, wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: nov-ost.info 15.8.2018


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OVK wird Q2-Lieferant der Deutschen Bahn


Der russische Schienenfahrzeugbaukonzern OVK/UWC hat eine Qualitätsprüfung als potenzieller Lieferant der Deutsche Bahn (DB) abgeschlossen.
 
Laut Pressemitteilung wird der Konzern von der DB nun als sogenannter Q2-Lieferant eingestuft. Experten der DB hatten zuvor u.a. das Qualitätsmanagementsystem der OVK-Gruppe sowie des zum Konzern gehörenden Entwicklungszentrums VNITsTT in St. Petersburg und des Tochterunternehmens TVSZ in Tikhvin (Gebiet Leningrad) evaluiert. Dabei wurden 23 einzelne Aspekte der Entwicklungs- und Produktionsabläufe überprüft und mit mindestens 80 von 100 möglichen Punkten bewertet, davon 18 Aspekte mit über 90 Punkten. TVSZ wurde zudem nach der Norm EN 15085 für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen zertifiziert.


Quelle: nov-ost.info 9.8.2018
 
DB-Qualitätsingenieur Jens Baselt erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns, OVK als unseren potenziellen Lieferanten begrüßen zu können. Die DB sucht weltweit Partner, die unseren Kriterien im Hinblick auf Qualität, Liefersicherheit und Preispolitik entsprechen. Durch das Audit bei OVK können wir unseren Lieferantenstamm für Güterwaggons und Komponenten erweitern. Wir haben ein motiviertes Unternehmen mit moderner Infrastruktur kennengelernt. Ich habe den Eindruck, dass OVK über alle Voraussetzungen für die Umsetzung von Projekten der DB verfügt."
 
OVK-Vize Maksim Kuzemchenko verwies auf die hohen Qualitätsanforderungen der DB und bezeichnete die Deutsche Bahn als strategischen Partner seines Unternehmens.
 
OVK/UWC (Obyedinyonnaya vagonnaya kompaniya / United Wagon Company) wurde 2012 von der auf Zypern registrierten ICT Holding zur Entwicklung des Waggonbauunternehmens TVSZ und der Eisenbahn-Leasinggesellschaft Rail 1520 gegründet, inzwischen agieren unter dem Dach von OVK neben VNITsTT auch die Maschinenbauunternehmen TikhvinKhimMash und NPTs Pruzhina, der Waggonreparaturbetrieb TSZ Titran-Ekspress sowie das Logistikunternehmen Unicon 1520.
 
Im Geschäftsjahr 2017 konnte die börsennotierte OVK-Gruppe ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 62,02 Mrd. RUB (842 Mio. EUR) steigern. Dabei erhöhte sich das EBITDA um 7% auf 12,7 Mrd. RUB (172 Mio. EUR). Netto verbuchte der Konzern allerdings einen Verlust von 4,525 Mrd. RUB (61,4 Mio. EUR), nachdem 2016 noch ein Gewinn von 569 Mio. RUB (7,7 Mio. EUR) erzielt werden konnte.


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Bukarest beantragt EU-Fördermittel für ÖPNV


Die Behörden der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben Anträge auf EU-Fördermittel im Gesamtvolumen von 283 Mio. EUR für die Modernisierung des ÖPNV gestellt.

Den Angaben der Stadtverwaltung zufolge ist dabei vor allem die Beschaffung von 100 neuen Straßenbahnen und von 100 neuen Elektrobussen vorgesehen. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die neuen Trams, deren Kosten mit 220 Mio. EUR veranschlagt werden, von denen wiederum 176 Mio. EUR aus EU-Mitteln aufgebracht werden sollen. Die Kosten für die neuen Elektrobusse liegen bei mehr als 56 Mio. EUR.

Im Einzelnen hieß es, man wolle 20 neue Trams für die Linie 41 beschaffen, je zwölf für die Linien 1, 10, 21, 25 und 32 und je zehn für die Linien 40 und 55. Die neuen Elektrobusse sollen auf den Linien 137, 138, 173, 300, 311, 312, 313, 330, 335 336, 368, 381, 385 und 601 zum Einsatz kommen. Weiter soll mit den EU-Mitteln die Modernisierung von Gleisabschnitten kofinanziert werden

Quelle: nov-ost.info   8.8.2018


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Bulgarien:Reges Interesse an Streckenmodernisierung


Bei einer Ausschreibung der bulgarischen Gesellschaft für Eisenbahninfrastruktur NKZhI für die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Elin Pelin und Kostenets sind insgesamt 19 Angebote eingegangen.

Die rege Beteiligung sei als Beweis dafür zu werten, dass das Verfahren möglichst transparent gestaltet werde, sagte der stellvertretende Verkehrsminister Velik Zanchev bei der Öffnung der Angebote in Sofia. Der Streckenabschnitt hat eine Länge von 51 km und soll für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h im Personen- und 120 km/h im Güterverkehr ertüchtigt werden. Dabei entstehen rund 20 km Tunnelstrecke sowie 23 Brücken mit einer Gesamtlänge von 3 km, außerdem werden fünf Bahnhöfe modernisiert. Der Abschnitt ist Teil der Bahnverbindung Sofia - Plovdiv und damit Teil des Europäischen Transportkorridors IV Serbien/Rumänien - Bulgarien - Istanbul. Die Kosten für das Projekt werden mit mehr als 1 Mrd. BGN (511 Mio. EUR) veranschlagt.

Zu den Bietern gehören Astaldi, ein Konsortium unter Führung von Strabag, die türkische Cengiz, die griechische Terna, das Konsortium Intosa EPV, Energoinvestinzhenering, das Konsortium ZhP Elin Pelin-Kostenets, die griechische Mytilineos, das Konsortium Zhelesnitsi AM Lot 2, das Konsortium Salchev - Gigastroj, ein Konsortium unter Führung der bulgarischen PST Group, das Konsortium Comsa / Geostroj, das Konsortium Evro Păt, die griechische Aktor, das Konsortium RSSS Joint Venture, Traktsiya PRKiI, ein Konsortium unter Beteiligung der Trace Group Holding, das Konsortium Bulrail 2018 und ein Konsortium unter Beteiligung von Colas Rail.

Quelle: nov-ost.info 8.8.2018


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Olsztyn bekommt türkische Straßenbahnen


Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Olsztyn im nordostpolnischen Olsztyn bekommt neue Straßenbahnen des türkischen Herstellers Durmazlar.

Der entsprechende Vertrag wurde nach Angaben von Durmazlar und des EU-Amtsblatts im Juli unterzeichnet. Die Stadtverwaltung Olsztyn veröffentlichte auf Facebook hingegen nur ein kommentarloses Video von der Unterzeichnungszeremonie. Dabei ist der Auftrag durchaus als historisch zu bezeichnen, soll doch zum ersten Mal ein Hersteller, der nicht in Polen oder der EU ansässig ist, Straßenbahnen nach Polen liefern. Der Vertrag hat ein Volumen von bis zu 206 Mio. PLN (48 Mio. EUR). In der Basisvariante soll Durmazlar zwölf Straßenbahnen für 108 Mio. PLN liefern, davon zwei 21 Monate nach Vertragsunterzeichnung (d.h. im April 2020), die restlichen fünf Monate später. Die Lieferung der optional bestellbaren Fahrzeuge ist von den finanziellen Möglichkeiten der Stadtverwaltung abhängig.

Die Züge von Durmazlar werden wie die in Olsztyn bereits eingesetzten Solaris-Trams 2,5 Meter breit sein und können jeweils 210 Fahrgäste befördern. Solaris hatte 2015 die ersten 15 neuen Straßenbahnen nach Olsztyn geliefert, mit denen die Stadt nach einem halben Jahrhundert Unterbrechung die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs feiern konnte.

Quelle: nov-ost.info 7.8.2018


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Photo Ulrich Knöll
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